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In der Tageszeitung Ma´ariv wird erstmals offen über die Möglichkeit diskutiert, das Israel die UNO verlässt. Mit den zu Papier gebrachten Grundsätzen aus dem Gründungsjahr hat die UNO immer weniger gemeinsam - sie wird, so der Vorwurf, immer mehr eine reine Propagandabühne für Extremisten und Diktaturen, die einige Gremien sogar dominieren.
Der Kommentar in Ma´ariv aus der Feder von Menachim Ben im Wortlaut:
Im Hinblick auf den immer stärker werdenden Würgegriff um unseren Hals sollte Israel eine schockierende politische Maßnahme ergreifen, die diesen Griff lockert. Und es gibt eine solche Maßnahme: Die dramatische Erklärung, Israel habe beschlossen, aus der UNO auszutreten, nachdem diese zu einer Höhle für anti-israelische Lügner und Volksverhetzer geworden ist, die sich einer automatischen islamischen Mehrheit erfreuen…
Ja, auch in diesem Fall ist Angriff die beste Verteidigung. Israel wird erklären, dass es sich 70 Jahre nach dem Holocaust mit einer neuen Art des Hitler-Nazi-Antisemitismus à la Goebbels-Streicher auseinandersetzen muss, angefangen von den Beschuldigungen Erdogans, Israel beabsichtige, Gaza mit einer Atombombe anzugreifen, über die „Schlussfolgerung“ des Richters Goldstone, Israel habe in Gaza Kriegsverbrechen begangen oder sogar „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, bis hin zu der letzten Erklärung der Fatach-Konferenz, Israel habe Arafat umgebracht.
Israel darf da nicht länger mitmachen. Es geht nicht an, dass die größte jüdische Stadt der Welt (New York) Führer wie Ahmadinedschad und Ghadaffi zu Gast hat, die die internationale Bühne dann für ihre hetzerische Propaganda missbrauchen. Libyen ist ja sogar diensthabender Präsident der UN-Vollversammlung. Was für ein hässlicher Witz!
Israel wird gleichzeitig erklären, man erwarte von allen anständigen Nationen, ihm früher oder später zu folgen. Eine solche Erklärung könnte vielleicht auf fruchtbaren Boden fallen, zumindest in der amerikanischen Öffentlichkeitsmeinung und im Kongress, die auch nicht besonders gut auf die UNO zu sprechen sind.
Hat Amerika denn wirklich irgendeinen Grund, Insekten wie Ahmadinedschad ein Einreisevisa zu erteilen und eine internationale Bühne zu liefern? Oder einem Idioten wie Ghaddafi?
Auch im Zusammenhang mit der Türkei sollte Israel eine ähnliche Schockmethode anwenden und die Beziehungen zu Ankara abbrechen. Weiterhin sollte Israel die Welt daran erinnern, dass die Türkei das Massaker an den Armeniern noch immer nicht anerkannt hat, auch nicht die Kriegsverbrechen gegen die Kurden im Irak, ganz zu schweigen von der Unterdrückung der Kurden in der Türkei selbst. — Auch hier ist Angriff die beste Verteidigung!
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Hintergründe: "Goldstone-Report" zum Gaza-Krieg: Israel stellt Behauptungen richtig Kommentar von Lizas Welt: Goldstone und seine willigen Helfer "Goldstone-Report": Britischer Offizier widerspricht Beschluß des UN-Menschenrechtsrates stärkt Terroristen: Goldstone-Mission contra Friedensprozess Zum Amnesty-Bericht über israelisch-palästinensische Wasserfragen Betreibt Amnesty International Propaganda? Amnesty Internation beteiligt sich an Kampagne: Israel des "Wasserdiebstahls" bezichtigt |
Datum: 01.01.1970 - 01:00
Eine Diskussion ist an sich etwas positives. Und ich kann diejenigen verstehen, die sich das nicht mehr antun möchten, was da in der UNO abgeht. Aber ich denke, es wird nicht soweit kommen. Es wäre nicht gut, wenn in Zukunft Leute wie Achmadingsbums unwidersprochen bei UN-Generalversammlungen ihrer menschenverachtenden und antisemitischen Hetze freien Lauf lassen könnten.Datum: 01.01.1970 - 01:00
Was hätte das für Konsequenzen für Israel, welche für die UNO? Was würde sich ändern?
Die Nachrichtenagentur AFP meldet unter Berufung auf eine hochrangige Quelle in Damaskus, dass der syrische Diktator Assad am Freitag in Libanon erwartet wird, zusammen mit dem saudischen König Abdallah, der gegenwärtig in Syrien einen Staatsbesuch absolviert. Von offizieller Seite wurde die Meldung nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert. In den libanesischen Medien kursierten auch Berichte,
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Der Bildungsverein "haKadima - Bildungswerk für Demokratie und Kultur e.V." ist ab sofort Mitglied des "Koordinierungsrates deutscher Nichtregierungsorganisationen (NGO´s) gegen Antisemitismus". Dem Koordinierungsrat gehören daneben gehören u.a. auch das "Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern", "Initiative 9. November 1938", "Demokratie &
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Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat im Wall Street Journal einen Artikel veröffentlicht, in dem er die Doppelmoral der vergangenen und geplanten Gaza-Flottillen anprangert. Dabei bezieht er sich nicht zuletzt auf die missliche Lage der palästinensischen Flüchtlinge im Libanon.
"Es gibt heute mehr als 400 000 Palästinenser im Libanon, denen die fundamentalsten Grundrechte
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Never too late for justice: A suspected former Nazi death camp guard, aged 89, has been charged in a German youth court with participating in the mass murder of 430,000 Jews at the Belzec death camp in occupied Poland.
Samuel Kunz, the world´s third most wanted Nazi suspect according to the Simon Wiesenthal Center, is accused of guarding in Belzec starting in January 1942 – at the age of 20.
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Nachfolgend eine Programmvorschau auf die morgige Radiosendung von Kol Berlin, die u.a. auch im Internet bei haOlam.de live zu empfangen ist: Diese Woche in Kol Berlin, die deutsch-israelische Radiosendung: Aviv Russ, Manuel Spallek und Nirit Bialer zeigen das Comic Buch/Guide Tel Aviv - Berlin. Das ist ein Künstler Projekt von 9 deutschen und israelischen Künstlern, die sich in ihren Städten
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Gestern trafen wieder 400 jüdische Neueinwanderer aus Frankreich in Israel ein. In diesem Jahr wanderten damit bereits 2.200 Juden aus Frankreich in Israel ein, was gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres ein Plus von 20 % ausmacht. Die meisten dieser Einwanderer sind nationalreligiös und sehen es einfacher in Israel zu leben, als in Frankreich. Joel Mergui, der staatlicherseits für die
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