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Israel / Nahost

Update zu den “Free Gaza” Hamasfreunden auf den Schiffen

Die Ankunft der maritimen Terrorverteidiger und der damit vorprogrammierte und von der Tuerkei provozierte Zusammenstoss von den ‘Free Gaza’ Hamasfreunden und der israelischen Armee verzoegert sich ein wenig, waehrend Israel mehr Details zum geplanten Vorgehen bekannt gibt. Auf der Abfahtszeremonie in der Tuerkei waren hochkaraetigen Islamisten und Hamasleute dabei.

Eine Bitte von Gilad Schalits Vater an die ‘humanitaere’ Aktion doch eventuell auch etwas (zumindest Symbolisches) fuer seinen, von der Hamas verschleppten, Sohn zu unternehmen, wurde von den netten ‘Menschenfreunden’ von ‘Free-Gaza’ geradeheraus abgelehnt.

von Ulrich J. Becker, Kiryat Ono

Im Blog der deutschen Hamasfreunde auf den Schiffen, Matthias Jochheim und Norman Paech (die LINKE), kann man lesen, dass sie in der Nacht vom Mittwoch auf den Donnerstag aus der Gegend von Kreta losgeschippert sind und haben damit eine ca. 800 km Strecke Luftlinie (mit Zwischenstopps etc. wohl eher 900-1000 km) bis nach Gasa vor sich. Sie selbst sprechen vom Freitag Nachmittag als Meeting Point aller Schiffe aus den verschiedenen Laendern. Dieser sollte etwas suedlich von Cypern liegen und von dort waeren es noch weniger als 400 km bis nach Hamastan.

Im israelischen Radio geht man davon aus, dass das Spektakel fruehestens am spaeten Freitag oder eher am fruehen Samstag passieren wird, oder sogar noch etwas spaeter. Sonnabend oder Sonntag waeren natuerlich fuer einen moeglichst grossen Medieneffekt in Europa das Beste. Man vermutet auf jeden Fall, dass die Flotte der Israelhasser es nicht in der Nacht versuchen wird, da sie dann ihre so sehr ersehnten Bilder von ‘den Israelis die gegen humanitaere Schiffe vorgehen’ nicht so toll schiessen koennten. Sowieso haben wir gerade einen ziemlichen Sandnebel in der Region, der Morgen abziehen sollte. Dann koennte man sich selbst froehlich beim heldenhaften ‘Blockadebruch’ einer Terrorentitaet abfilmen.

Meiner Meinung nach waere nachts genau deswegen der beste Zeitpunkt fuer die israelische Armee die Schiffe zu uebernehmen, obwohl die ‘Free-Gaza’ Leute mit der angeblichen Unterstuetzung des tuerkischen Geheimdienstes sich sicher sehr darum bemuehen werden, nachts nicht einmal in die Naehe der Seegrenze zu kommen, sondern frueh genug vor Sonnenuntergang (am besten Vormittags) mit Volldamf in die israelischen Hoheitsgewaesser einzudringen, um moeglichst bei Tagesslicht bei Pruegelleien mit israelischen Soldaten geknippst zu werden. Aber Israel hat jetzt auch angeboten, auslaendische Journalisten auf seine Marineschiffe mitzunehmen, die filmen koennten. Zumindest wuerde der Vorfall der Welt dann nicht nur mit Bildern der Hamasfreunde versorgt werden…

Das israelische Aussenministerium berichtete uebrigens von den Islamisten und Hamasterroristen, die hinter der ‘humanitaeren Aktion’ stehen und zitierte ein bisschen aus derem antisemitisch verwirrten Koepfen…

Vorbereitung fuer hunderte von ‘Free-Gaza’ Hamasfreunden

Der israelische Pressesprecher fuehrte im israelische Rundfunkt aus, wie man die Reaktion geplant hat: Hauptsaechlich drei Armeeeinheiten werden an der Aktion beteiligt sein: Das Marinekommando (Schajetet 13), einer weiter nicht spezifiezierte besondere Einheit und die Hundeeinheit Oketz. Nebenbei gibt es natuerlich Patroillienboote und Hubschrauber, und sicherlich auch Luftaufklaerer etc., aber man muss schon ordentlich geplant haben um ca. 700-900 durchgeknallte Israelhasser auf offener See zu ueberwaeltigen. Manch einer mag sich sagen, dass es Verschwendung ist unser Marinekommando, dass eines der besten der Welt ist, so einen Muell machen zu lassen, aber als Uebungs ist das doch allemale wertvoll.

Bei der Uebernahme und Festnahme von Hunderten soll moeglichst keine Gewalt angewendet werden. Die israelischen Soldaten wurden angewiesen auf Beschimpfungen, Bespuckungen und kleinere Handgemenge nicht zu reagieren, die Mission aber durchzufuehren und bei Lebensgefahr oder direkter Bedrohung ist natuerlich alles erlaubt.

Sobald man also die Schiffe uebernommen hat, wird nach Waffen und Sprengstoff gesucht (dafuer auch die Hunde) und alle Leute werden oberflaechlich kontrolliert. Dann werden alle Schiffe in den Hafen von Aschdod gebracht. Dort steht schon alles fuer sie bereit: Weisse Pastikstuehle und provisorische Passkontrollen. Dann koennen sich die netten Damen und Herren Terroristenunterstuetzer aussuchen, ob sie Israel freiwillig verlassen oder eher auf Abschiebung mitsamt kurzzeitigen Gefaegnisaufenthalt und ewigen Wiedereinreiseverbot etc. saetzen. Man soll trotzdem diese zwischenzeitliche Gefaegnisstation nett eingerichtet haben mit Kaffe und Tee und so.

Ich frag mich bei der ganzen Sache nur, wer die ganze israelische Riesenaktion bezahlt? Der israelische Steuerzahler? Warum soll ich dafuer bezahlen, wenn ein paar Leute in Europa und anderswo nachts nur an ‘Palaestina’ denken koennen und zu viel Zeit und eine verwirrte Wirklichkeitswahrnehmung haben, dass sie uns zusaetzlich zu den Terroristen, den sie so gerne helfen, auch noch belaestigen muessen? Ich denke, man sollte diese Leute verklagen und die Aktion bezahlen lassen, samt ihrem Rueckflug. Denn nur wenn es sich wirtschaftlich nicht lohnt, wuerden diese Leute vielleicht einmal mehr nachdenken. Vielleicht auch nicht, schliesslich scheuen Besessene kaum Ressourcen, aber zumindest muessten wir diesen Mist nicht auch noch bezahlen.

Interessant wird uebrigens, wie die Hamas die ganze Sache behandeln wird. Guter Zeitpunkt fuer kriegerische Provokationen und Raketen? Kleine Schiffsaktion? Mal sehen.

Aber jetzt noch die groesste ‘humanitaere Geste’ dieser Gasapiraten:

Gilad Schalit wurde von der Hamas brutal gekidnappt, seitdem werden ihm die simpelsten Grundrechte vorenthalten, gegen die jeder Hamasterrorist in Israel wie im Paradies lebt. Er hat seit vier Jahren keinen Menschen mehr zu Gesicht bekommen, geschweigedenn seine Familie, ausser die Unmenschen, die ihm das antun. Im Gegenteil: Sie missbrauchen ihn in ihrer pyschologischen Kriegsfuehrung gegen Israel und seine Eltern und fuehlen sich noch als grosse Macker dabei.

Gilads Vater Noam, der seit vier Jahren unermuedlich fuer seinen Sohn kaempft und nichts unversucht laesst, ihm irgendwie zu helfen, hatte sich an die ‘Free-Gaza’ Leute gewendet und ihnen sogar angeboten, sich bei der israelischen Regierung fuer ihre Hamas-Schipperparty einzusetzen, wenn sie nur ausser fuer die Gasaner, auch fuer seinen Sohn ein humanitaere Geste tun koennten: Er bat sie einen Brief und ein kleines Paeckchen bei der Hamas abzugeben, mit der Bitte, sie Gilad zukommen zu lassen.

Die Reaktion der grossen Humanisten von ‘Free-Gaza’: Nein, danke, aber nein!

Das sagt, denke ich, alles ueber diese Leute…

28.05.2010

Video: Die IPPNW-Vorsitzende bei der "Kulturzeit"

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