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Europa / Welt

Internationale Pressestimmen zum Stop der Terroristenflotte

In der englischsprachigen Presse ist in den letzten Tagen eine Reihe von Kommentaren erschienen, die der Aktion der israelischen Marine gegen die Gaza-Flottille Verständnis entgegenbringen.

The Chicago Tribune, 01.06.10:

"Die Sache verwandelt sich in ein diplomatisches Debakel für Israel. Ägypten hat am Montag seine Grenze zu Gaza geöffnet, um die Kritik an seiner Rolle beim israelischen Embargo abzuwenden. Das ist eine Einladung zum Waffenschmuggel. Mehr Schiffe steuern auf die internationalen Gewässer nahe Gaza zu, offenbar um eine weitere Konfrontation zu provozieren.

Man verzeihe uns dennoch, wenn wir nicht in den Chor der Verurteilung einstimmen. Israel hat ein Recht darauf, sich selbst zu verteidigen, und ein ausgeprägtes Interesse daran, die Ankunft von Waffen im Gaza-Streifen zu verhindern. Da übt ein böser Nachbar die Herrschaft über das Gebiet aus, nur eine Kurzstreckenrakete entfernt."

http://articles.chicagotribune.com/2010-06-01/news/ct-edit-gaza-20100601_1_ship-carrying-humanitarian-supplies-hamas-gazans

The Guardian, 01.06.10:

"Dass ein Nobelpreisträger an Bord war, ist irrelevant. Dass elektrische Rollstühle zur Ladung gehörten, ist irrelevant. Dass die Gazaer sehr unter der jahrelangen Blockade ihres Landes leiden, ist schlecht und bedauerlich - aber im Kontext dieses besonderen Vorfalls ebenfalls irrelevant. Israel hat den Aktivisten unzählige Warnungen übermittelt, ihre Fahrt nicht fortzusetzen, ohne die Fracht ihrer Schiffe prüfen zu lassen; Israel hat wiederholt angeboten, die Hilfsgüter hineinzulassen, so lange die Aktivisten sie der Armee zur Inspektion übergeben würden."

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/jun/01/israel-no-choice-gaza-flotilla

The Washington Times, 01.06.10:

"Die anfängliche Raserei von Anprangerungen der Operation, bei der neun Menschen starben - mit Ausdrücken wie Piraterie, Gemetzel, Völkermord usw. -, schwindet im kalten Licht der Fakten dahin. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay behauptete, Israels Operation sei ohne juristische Rechtfertigung, was nur ihre Unkenntnis des Seerechts unterstreicht. Marinen stoppen, entern und durchsuchen routinemäßig Schiffe, und Israel hat seit Jahren Blockadebrecher auf dem Weg nach Gaza aufgehalten. Der Unterschied diesmal ist, dass die ,Friedensaktivisten´ an Bord bewaffnet und kampflustig waren."

"In der Zwischenzeit greifen die Extremisten in Gaza weiter Zivilisten in Israel mit Mörsergranaten und Raketen an, und jüngst wurde ein Terroranschlag mit einem sprengstoffgeladenen Eselskarren versucht. Die Welt wartet auf Worte der Entrüstung von Seiten der Vereinten Nationen."

http://www.washingtontimes.com/news/2010/jun/1/the-freedom-flotilla-fraud/

The New Republic, 01.06.10:

"Das Recht ist auf Israels Seite. Die Moral und die Geschichte sind auf Israels Seite. Die, die auf der Seite der Hamas stehen, sind in Wirklichkeit Feinde der Zivilisation."

http://www.tnr.com/blog/the-spine/75249/the-great-flotilla-debate-the-facts-are-israels-side?id=5dkXlSUhNNEC9CcZAhzupyot0epglhwPTk50e03DlG0xeieGGinJrySlTG0XObHo

The Miami Herald, 02.06.10:

"Abermals ist Israel in die absurde Position geraten, sich selbst dafür verteidigen zu müssen, sich selbst zu verteidigen. Dafür sollte es sich nie entschuldigen müssen."

http://www.miamiherald.com/2010/06/02/1658973/israels-action.html

The Times, 03.06.10:

"Die türkische Wohlfahrtsorganisation im Zentrum der Razzia israelischer Truppen auf dem Hilfsschiff im Mittelmeer ist gestern Abend stark unter Beschuss geraten wegen ihrer angeblichen Verbindungen zu militanten Organisationen.

Entgegen ihrer Behauptung, eine völlig friedfertige Organisation zu sein, hat die Stiftung für Menschenrechte, Freiheit und humanitäre Hilfe (IHH) eine Geschichte der Involvierung in den islamischen Extremismus auf der ganzen Welt und wird mit einem versuchten Bombenanschlag auf einen Flughafen in den USA in Verbindung gebracht."

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article7142977.ece

Unter dem folgenden Link lassen sich weitere Pressestimmen zum Thema aufrufen: http://botschaftisrael.wordpress.com/2010/06/01/lesenswerte-artikel-zur-gaza-flottille/

3.06.2010


03.06.2010


Kommentare

C-G

Datum: 04.06.2010 - 11:51

"Terroristenflotte"? Schwach!!! Das können Sie besser!

Warm nicht gleich "islamistisch-bolschewistische See-Gangster" oder "internationale antijüdische Meeres-Piraten"? 

Andreas

Datum: 04.06.2010 - 14:28

@C-G

Vielleicht nicht gleich Terroristenflotte aber Finanziert vom Finanzierer der Terroristen. Und Terroristen an Bord. Sowie Antisemitische Linke aus Deutschland die bewusst Tote in Kauf genommen haben um nach Gaza zu kommen!

 

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