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Obwohl der Groschen wie üblich in Pfennigen fiel, haben sogar jeglicher Sympathie gegenüber dem Staat Israel gewiss unverdächtige TV-Sender und Zeitungen wie das ZDF, die BBC und selbst der Guardian in den vergangenen Tagen etliche Berichte über die Hintergründe des Flottillen-Zwischenfalls gebracht, welche die gleich zu Beginn in die Welt gesetzten Behauptungen über ein heimtückisches Massaker an arglos schlummernden Friedensaktivisten auf humanitärer Mission glasklar ins Reich der Mythen oder besser: der dreisten Lügen verweisen. Man weiß jetzt: Nach eigener Aussage aufs „Märtyrertum“ scharfe türkische Islamisten hatten von Anfang an vor, trotz aller Warnungen die Blockade vor Gaza zu missachten und beim dadurch unvermeidbaren Zusammenstoß mit israelischen Sicherheitskräften Gewalt anzuwenden, um es auf diese Weise wieder einmal zu schaffen, den jüdischen Staat in ein miserables Licht zu rücken. Sie selbst leugnen es nicht. In einem TV-Bericht ist dem feixenden Organisator der wohl hinterfotzigsten Propagandaaktion der neueren Geschichte die Genugtuung über das Gelingen des Plans anzusehen. Hilfsgüter? Ach, als ginge es darum! Da kann Herr Korkmaz nur lachen. Warum sollte er auch bestürzt sein, dass die „Hilfslieferung“ noch nicht beim Empfänger angekommen ist? Die bestand u.a. aus Medikamenten mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum, die wollte er nicht, wie von Israel angeboten, in Ashdod gelöscht und nach Gaza gebracht sehen, die will die Hamas gar nicht haben – die war ein Witz, eine billige Tarnung für das Propagandaunternehmen der Suizidaktivisten, eine Show für die Leichtmatrosen der Weltmedien und für die naiven Volltrottel unter Deck, von Henning Mankell bis Norman Paech, die man als nützliche Idioten mitgenommen hatte.
Ein in jeder Hinsicht widerwärtiges Unternehmen: Die Welt wird verarscht, der jüdische Staat wird einmal mehr aufs Schändlichste verleumdet, und das alles auf Kosten der Menschen in Gaza, um die es angeblich geht. Jedem, der Augen im Kopf hat, ist das spätestens jetzt klar, nicht aber den blinden Passagieren der LINKEN, die entweder noch immer nicht gemerkt haben, dass sie nur für die Rolle des dummen August engagiert wurden, oder die es wissen und sich dabei nicht schlecht fühlen. Beides, sowohl Dummheit als auch wissentliche Unterstützung einer kriminellen Vereinigung, macht sie zu einer ganz besonderen Schande für den deutschen Politikbetrieb. Gleichwohl hat die Kampagne zur Delegitimierung Israels vorerst ihr Ziel erreicht: Die Leute haben gehört, was sie hören sollten, die Gegenbeweise kamen zu spät; und wer Israel-Bashing betreibt, ist ohnehin nicht daran interessiert.
Wie Peter Münch, der in der Süddeutschen Zeitung wieder einmal ein eindrucksvolles Beispiel für die faktenresistente Behandlung Israels liefert. Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils – oder auch trotz des Beweises, das ist wurscht: „Allein gegen die Welt“ ist der Titel seines Kommentars, und man kann sich das wohlige Grinsen lebhaft vorstellen, das den Redakteur beschlich. Denn was kann es Schöneres geben als Israel am Pranger der Weltöffentlichkeit? Da kann man auch mal so tun, als habe man seit Montagmorgen weder Zeitung gelesen noch ferngesehen: Bei der „Rambo-Aktion“ habe Israel „weit über das Ziel hinaus scharf geschossen“, und zwar, natürlich, gegen Unschuldige:
„Der Gegner war nicht die terroristische Hamas, sondern es geht jetzt – selbst wenn auch Krawallmacher an Bord waren – um eine Flotte politischer Aktivisten aus vielen Ländern.“
Wobei Münch natürlich verschweigt, dass fünf der sechs Schiffe gewaltlos aufgebracht wurden und es ausschließlich auf der „Mavi Marmara“ zu Kämpfen kam – eben dort, wo die islamistischen Fanatiker ihren Märtyrertod suchten; das sind die von Münch benannten „Krawallmacher“, die das Enterkommando mit Eisenstangen, Messern und Schusswaffen traktierten.
Worauf der Korrespondent jetzt scharf ist: eine „unabhängige Untersuchung“, mutmaßlich durch den von Staaten wie Libyen und dem Iran dominierten UN-Menschenrechtsrat, der sich traditionell auf Israel eingeschossen hat. Auf den Gedanken, dass man in Israel solchen „unabhängigen Untersuchungen“ (Goldstone-Report!) aus leidvoller Erfahrung sehr skeptisch gegenübersteht, ist er noch nicht gekommen, im Gegenteil wertet er eine Weigerung Jerusalems, „mit einer internationalen Kommission zusammenzuarbeiten“, als Indiz dafür, dass Israel etwas „zu verbergen hat“. 90 Tote in einer Moschee in Pakistan, Hunderte, Tausende Massakrierte auf irakischen Marktplätzen oder auf den Straßen Somalias, Tausende, Zehntausende, Hunderttausende Tote im Kongo oder in Darfur, das gibt Münch nicht den Kick, er will das Schauspiel „Israel allein gegen die Welt“ genießen, denn, nicht war, schon die Anklage macht Spaß, denn wenn man jemanden fünfzehn Mal vor Gericht zerrt, dann kann er fünfzehn Mal freigesprochen werden, und dennoch wird jeder glauben, dass er Dreck am Stecken hat. So machen es Melzer und seine Bagage, so macht es der Unmenschenrechtsrechtsrat, so machen es die PA und der Iran und jetzt eben auch der türkische Terrorsympathisantenverein IHH: unablässig mit Dreck werfen, irgendwas wird schon hängen bleiben, und wenn die Tatsachen, etwa als Videobeweis, ans Licht kommen, dann kann man seine Augen und Ohren auch davor mit gutem Gewissen verschließen:
„Menschen können lügen, Bilder können lügen im Zeitalter ihrer digitalen Herstellbarkeit, insbesondere wenn Bilder zur Propaganda, zur Waffe werden“, war daher in einem Tagesspiegel-Kommentar zu lesen. Ja, Menschen können lügen, aber nur Israelis, nicht etwa „Aktivisten“, und Bilder können lügen, aber nur die von der Gewalt auf der Mavi Marmara, nicht aber die aus dem angeblich „fast völlig zerstörten“ Flüchtlingslager von Jenin oder von Mohammed al-Dura. Da darf man sich von den Bildern, die der antiisraelischen Propaganda einen herben Schlag versetzen, nicht kirre machen lassen:
Entscheidend ist das zwischengeschaltete Filtersystem. Woher kommt denn die tiefe Skepsis beim Betrachter, wenn die Videos des israelischen Militärs zur Rechtfertigung des Rollkommandos auf hoher See über den Schirm laufen? Vom angeeigneten Wissen um die Vorgeschichte, von tausendundeiner Information über den Ablauf der Aktion.
Das angeeignete Vorwissen, betonfest und gefertigt aus den eigenen Ressentiments und den Aussagen notorisch unglaubwürdiger „Augenzeugen“, sagt dem voreingenommenen Betrachter also, dass das, was er mit eigenen Augen sieht, gar nicht wahr sein kann.
Weil es nicht wahr sein darf.
Claudio Casula in Spirit of Entebbe 6.06.2010

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Ein Selbstmordattentäter hat in Pakistan ein Blutbad unter Schiiten angerichtet. Bei dem Anschlag in der Stadt Quetta im Südwesten Pakistans wurden mindestens 58 Menschen getötet.
Wie die Polizei mitteilte, wurden mehr als 100 weitere Menschen verletzt, als sich der Täter in der Menge in die Luft sprengte. Den Angaben zufolge hatten sich tausende Schiiten
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Der in Mainz geborene Rabbiner Leo Trepp ist tot. Wie die Universität Mainz am Freitag mitteilte, starb Trepp am Donnerstag in der amerikanischen Stadt San Francisco im Alter von 97 Jahren. Er war der letzte noch lebende Rabbiner, der in Deutschland vor der Zeit des Nationalsozialismus ordiniert wurde. Der vielfach geehrte Rabbiner war unter anderem Ehrensenator der Universität Mainz
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Mit drei beeindruckenden Treffern hat der israelische Fußballer Yossi Benayoun sein Nationalteam zum 3 : 1- Sieg gegen Malta geführt. Das war Israels erstes Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 2012. Nach dem gelungenen Auftakt warten nun schwerere Gegner auf Israel.
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Irans Diktator Ahmedinedshad nannte den Staat Israel heuchlerisch rassistisch und eine Erfindung des Westens als das iranische Gewaltregime heute den Internationalen antisemitischen Kampftag gegen Israel, den sogenannten "Qudstag" begang. Dieser findet immer am letzten Freitag des Fastenomant Ramadan statt und wird zu anti-israelischen Kundgebungen genutzt, in denen die Existenz des
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In Washington sind am Donnerstag die direkten Friedensgespräche zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wieder aufgenommen worden. Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas vereinbarten bei ihrem trilateralen Treffen mit US-Außenministerin Hillary Clinton und Senator George Mitchell, sich bereits
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Wie oft wird einem von anstaendigen Atheisten als praktizierender Jude erklaert, dass es doch ziemlicher Quatsch ist, was man da macht. Warum haengt man uralten komplizierten, pinkeligen Riten und Gesetzen an, verkompliziert sich das Leben und fuehrt Dinge aus, die ein angeblicher Gott von einem verlangt, anstatt einfach selbst mit gesunden Menschenverstand zu entscheiden was gut und recht
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Laura: Regarding the genocidal islamic jihadists who slaughtered four Jews near Hevron, including a pregnant woman. These are the sub-human monsters Israel is expected to negotiate with and surrender Jewish land to. The idea of land for peace is ludicrous. What it really amounts to is land for more terror and the shedding of Jewish blood. There is no peaceful coexistence to be had and nothing
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Papst Benedikt XVI. hat Israel Unterstützung für die Befreiung des entführten Soldaten Gilad Shalit zugesichert. Am Donnerstag empfing er Staatspräsident Shimon Peres in seiner Sommerresidenz im italienischen Castel Gandolfo.
Bei dem Treffen bekundete der Papst Anteilnahme für die Opfer der jüngsten Anschläge gegen Israelis. Er verurteilte vehement
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Heute in der jüdischen Geschichte : Der Todestag des Chafez Chaim (1933). Der 24. Elul ist die Jahrzeit des hochgeschätzten Tora- Gelehrten und jüdischen Führers Rabbi Israel Meir Kagan (1838 – 1933) von Radin (Polen), Autor von Chafez Chaim (ein Werk über das Übel der bösen Nachrede und Richtlinien für eine „korrekte“ Sprache) und
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Jugendliche werden heute später sexuell aktiv als noch vor 20 Jahren. Sie gehen mehr feste Beziehungen ein, und sie verhüten besser. Das ist das überraschende Ergebnis der Studie „Jugendsexualität 2010“, veröffentlicht von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
"Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher
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von Mordechai Wollenberg
Der Tora-Abschnitt dieser Woche beginnt mit den Worten Atem nizawim („Heute steht ihr hier, ihr alle ... von den Stammesfürsten ... bis zu den Holzfällern und Wasserträgern“).
Die Kommentatoren erläutern, dass nizawim im Hebräischen „standfest sein“ bedeutet. Der Vers lehrt uns, dass unsere
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Der große israelische Soziologe Shmuel Noah Eisenstadt ist tot. Er verstarb gestern 87jährig in Jerusalem. Seit den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts forschte er an der Hebräischen Universität, wo er später bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1983 auch lehrte.
Eisenstadt, ein Schüler des Philosophen Martin Buber, gilt als Begründer des Fachs
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Aus dem Gaza-Streifen droht neue Gefahr für den Friedensprozess. Ein Sprecher der Hamas teilte am Donnerstag mit, 13 militante Gruppen hätten gemeinsam vereinbart, "effektivere Angriffe" gegen Israel zu starten.
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Drei Wochen im Jahr verbringt ein israelischer Autofahrer im Durchschnitt in seinem Fahrzeug. Dies geht aus einer Studie hervor, in der 500 Israelis zu ihrem Lauf- und Fahrverhalten befragt wurden.
Demnach sind Frauen täglich 1,4 Stunden und damit 442 Stunden im Jahr mit dem Auto unterwegs. Männer kommen am Tag auf eine Fahrzeit von 2,2 das sin in einem Jahr 660
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