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Ordnungsamt äußert keinerlei Bedauern und ist vielmehr über Nichtanmeldung verärgert
Am Jahrestag der Reichspogromnacht erinnerte vergangenen Montag eine in der Innenstadt aufgestellte Glasscheibe mit einem Davidstern und dem Datum 9.11.1938 an den Beginn des systematischen Massenmordes an Jüdinnen und Juden vor 71 Jahren. Nur wenig später waren der Davidstern und die Aufschrift beschädigt.
Zwar konnte die Glasinstallation repariert werden, doch bedrückend bleibt die Zerstörung allemal. Nicht zuletzt, weil das Ordnungsamt gegenüber der Ostthüringer Zeitung (OTZ) kein Wort des Bedauerns verliert, sondern "Wind- und Wettereinflüsse" verantwortlich macht.
Auf Fotos ist jedoch zu erkennen, dass die Schrift mit Farbe und der Davidstern auf der Rückseite angebracht waren. Sie müssen demnach abgekratzt und heruntergerissen worden sein. Vielmehr zeigt sich die Behörde über die Nichtanmeldung verärgert.
Es "sei weder die Glasplatte noch eine Gedenkdemonstration der Antifa zur Reichspogromnacht vorgestern genehmigt gewesen", ist in der OTZ zu lesen.
"Wenn das Ordnungsamt übereifrig eine Schändung ausschließt, erinnert das an die Losung ´weil nicht sein kann, was nicht sein darf´. Im selben Zug den Mahngang zu den Stolpersteinen in Misskredit zu bringen und die Teilnahme der NPD an der Veranstaltung zum "Mauerfall" zu rechtfertigen ist schlicht skandalös.
Diese Äußerungen verhöhnen und kriminalisieren das antifaschistische Gedenken und spielen nicht zuletzt der NPD in die Hände", reagiert Anna Schneider, Pressesprecherin der Antifaschistischen Aktion Gera, darauf. "Zivilgesellschaft und Parteien sind aufgerufen, sich nach diesen Vorkommnissen öffentlich zu positionieren.
Auch in Anbetracht der für kommenden Sonntag zu erwartenden Kundgebung von Neonazis anlässlich des Volkstrauertages."
Antifaschistische Aktion Gera 12.11.2009
Foto oben: Neonazi-Kundgebung in Gera, am Mikro: NPD-Bundesvorsitzender Udo Voigt
Foto im Text: Die wiederhergestellte Gedenkplatte
Datum: 01.01.1970 - 01:00
ein skandalöser und beschämender vorgang, besonders aber die reaktion der stadtverwaltung. für den leser wäre interessant gewesen, ein foto der beschädigung zu sehen und eventuell den originaltext der stadtverwaltung zu lesen.Datum: 01.01.1970 - 01:00
Den Artikel in der OTZ gibt es hier: http://aag.antifa.net/aag/download/gera_71reichspogromnacht_pressespiegel.pdf
Die Nachrichtenagentur AFP meldet unter Berufung auf eine hochrangige Quelle in Damaskus, dass der syrische Diktator Assad am Freitag in Libanon erwartet wird, zusammen mit dem saudischen König Abdallah, der gegenwärtig in Syrien einen Staatsbesuch absolviert. Von offizieller Seite wurde die Meldung nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert. In den libanesischen Medien kursierten auch Berichte,
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"Es gibt heute mehr als 400 000 Palästinenser im Libanon, denen die fundamentalsten Grundrechte
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Never too late for justice: A suspected former Nazi death camp guard, aged 89, has been charged in a German youth court with participating in the mass murder of 430,000 Jews at the Belzec death camp in occupied Poland.
Samuel Kunz, the world´s third most wanted Nazi suspect according to the Simon Wiesenthal Center, is accused of guarding in Belzec starting in January 1942 – at the age of 20.
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Nachfolgend eine Programmvorschau auf die morgige Radiosendung von Kol Berlin, die u.a. auch im Internet bei haOlam.de live zu empfangen ist: Diese Woche in Kol Berlin, die deutsch-israelische Radiosendung: Aviv Russ, Manuel Spallek und Nirit Bialer zeigen das Comic Buch/Guide Tel Aviv - Berlin. Das ist ein Künstler Projekt von 9 deutschen und israelischen Künstlern, die sich in ihren Städten
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Gestern trafen wieder 400 jüdische Neueinwanderer aus Frankreich in Israel ein. In diesem Jahr wanderten damit bereits 2.200 Juden aus Frankreich in Israel ein, was gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres ein Plus von 20 % ausmacht. Die meisten dieser Einwanderer sind nationalreligiös und sehen es einfacher in Israel zu leben, als in Frankreich. Joel Mergui, der staatlicherseits für die
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