ZdJ begrüßt Eckpunktepapier zur Beschneidung

Das Bundesjustizministerium hat Eckpunkte für einen Gesetzentwurf zur Beschneidung von Jungen vorgelegt. Dazu erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann:

"Aus unserer Sicht ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Es handelt sich zwar bisher nur um ein gutes Diskussionspapier, das in Einzelfragen noch des Feinschliffs bedarf. Aber der Entwurf geht auf viele Wünsche der Juden in Deutschland ein. Besonders ist zu begrüßen, dass die Beschneidung nicht im Strafrecht, sondern im Familienrecht geregelt werden soll. Ebenso ist für uns wichtig, dass Mohalim weiterhin auch die Möglichkeit haben, Beschneidungen vorzunehmen. Sie brauchen ebenso Rechtssicherheit wie Ärzte. Das Bundesjustizministerium verdient Respekt und Anerkennung, dass es einen solch klugen Vorschlag vorgelegt hat. Den weiteren Gang der Gesetzgebung werden wir genau beobachten. Ich bin zuversichtlich, dass der Deutsche Bundestag die Eckpunkte als Grundlage für eine gute gesetzliche Regelung nehmen wird. Dann wäre endlich wieder Rechtssicherheit hergestellt. Die Debatte muss nun endlich sachlich geführt werden. Jetzt geht es darum, auch die Gegner der Beschneidung mit ins Boot zu nehmen und zu überzeugen."

 

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Podiumsdiskussion: „Die UNRWA und die Instrumentalisierung humanitärer Hilfe" 

Do 23. Mai 2013 | 19.00 UhrJüdisches Museum BerlinAuditoriumLindenstraße 9-14 | 10969 BerlinEintritt: € 5,– | erm. € 3,–Eine Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule Berlin. Um telefonische Anmeldung wird unter 030 - 880 28 265 gebeten In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin, SPME, MFFB und der
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Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am 14. Mai in Sotchi mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin zusammengetroffen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärte Netanyahu: „Sie haben die Beziehungen zwischen Israel und Russland sehr genau beschrieben, Beziehungen, die sich immer weiter verbessern und enger werden, und wir haben besprochen, wie
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