Mullah-Regime schäumt:

`Zionisten verbreiten Homosexualität zur Beherrschung der Welt´

Das iranische Gewaltregime ist weiterhin bemüht, in möglichst allen Punkten seinem urdoitschen Idol Adolf H. aus B. nahe zu sein. Neben der Leugnung der Shoah und rabiaten Vernichtungsplänen gegenüber dem jüdischen Staat Israel, wittert man hinter allem die "zionistische Weltverschwörung". Und da neben den Juden, auch die Schwulen zu den zu vernichtenden Feindbildern der Teheraner Garde gehören, liegt es nahe, beide Hassobjekte miteinander zu verbinden.Zumal der Staat Israel weltweit Spitzenreiter in der Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Menschen ist.

Vergangene Woche verbreiteten die staatlich gesteuerten Medien des iranischen Regimes, "die Zionisten verbreiten Homosexualität, damit sie die Welt beherrschen können.´ Einmal davon abgesehen, daß die "Verbreitung" einer menschlichen Neigung zweifellos eine sensationalle wissenschaftliche Höchstleistung wäre, scheint man in der PR-Abteilung des Mullahregimes jeden noch so abstrusen Strohhalm ergreifen zu wollen, um vor der Welt und der eigenen Bevölkerung nicht nur die Mordorgien gegen Homosexuelle, sondern auch die Vorbereitungen für einen atomaren Angriffskrieg gegen Israel rechtfertigen zu können.

Eine in Gom erscheinende Zeitung des Regimes sieht eine ganze Verschwörung am Werk: Die USA und Großbritanien seien, so raunt man dort, "mit dem Geld von Juden" dabei, "die Homosexualität in der ganzen Welt zu verbreiten".

Als scheinbare Belege für ihre Theorien verweisen die Autoren auf Tel Aviv, die "Stadt ist in der ganzen Welt als Paradies für Homosexuelle verschrien", und im konservativen Judentum "können sogar Schwule Rabbiner werden".

Seit der islamistischen Machtergreifung 1979 wurden im Iran nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen zwischen 6.000 und 8.000 homosexuelle Männer, darunter auch Jugendliche, teilweise öffentlich hingerichtet.

 

Jörg Fischer-Aharon

 

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