Israel appelliert an die internationale Gemeinschaft

Abbas die Unterstützung entziehen - um des Friedens willen

Bei Treffen mit Amtskollegen am Rande der UN Vollversammlung in New York hat der israelische Aussenminister Avigdor Liberman darauf hingewiesen, daß der Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, die volle Verantwortung für das Stocken des Friedensprozesses trägt. Fortschritte im Friedensprozeß wären unmöglich, so lange er in der West Bank an der Macht sei.

Liberman traf sich u.a. mit den Aussenministern Russlands, Frankreichs, Spaniens und Griechenlands. Er kritisierte die Rede Abbas vor der Vollversammlung von Donnerstag scharf, in welcher der PA Vorsitzende Israel beschuldigte, eine “Politik des Krieges, der Besatzung und Kolonisierung durch Siedlungen” zu betreiben und die zwei Staaten Lösung abzulehnen.

Laut einer Pressemeldung des Aussenministeriums von Samstag sagte der Aussenminister seinen Amtskollegen wörtlich, dass es keine Chance gebe, daß Israel und die Palästinenser zu einem Abkommen kämen, solange Abu Mazen (Abbas) im Amt bleibe. Liberman rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, Abbas ihre Unterstützung zu entziehen, wenn ihr daran gelegen sei, ein wie auch immer geartetes Abkommen in der Zukunft zu erreichen.”

In seiner Rede vor der Vollversammlung am Donnerstag sagte Abbas: “Israel verspricht dem palästinensischen Volk eine neue Katastrophe, eine neue Nakba”, behauptete aber, die Palästinensische Autonomiebehörde glaube immernoch an Verhandlungen mit Israel.

“Es gibt noch eine Chance – vielleicht die Letzte – die Zweistaatenlösung zu retten und Frieden zu erreichen.”

Abbas sagte, dass sein erneuter Antrag auf Anerkennung als Staat nicht darauf abziele, Israel zu delegitimieren, sondern klarzustellen, daß Palästina als Staat anerkannt werden muss.

Libermann sagte seinen Amtskollegen, daß Abbas sich für jüngst von Israel gewährte Finanzhilfen für die Palästinensische Autonomiebehörde wegen einer Wirtschaftskriese in den Gebieten undankbar zeige. Das hinderte Abu Mazen nicht daran eine Rede voll von Verleumdung und Anstachelung zum Hass zu halten – eine Rede, wie man sie sonst von den Führeren Irans und von Hamas zu hören gewohnt ist.

Der Aussenminister fügte hinzu, daß Abbas kein Interesse daran habe, die Palästinensische Autonomiebehörde ordnungsgemäß zu verwalten, sondern lieber in der Weltgeschichte herumreist um gegen Israel zu hetzen und dem Land die Schuld für die Probleme der PA in die Schuhe zu schieben.

Anm. von HaOlam: Wie die deutschen Freunde aus der Sozialdemokratie (genau - die mit dem ewigen und einzigartigen, besonderen Verhältnis zu Israel) darauf reagierten, lesen Sie hier.

Orginalartikel in der Jersualem Post: hier klicken

Foto: By Saeima (Saeimā viesojas Izraēlas ārlietu ministrs) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons


Kommentare

1 Brian Brian

Datum: 29.09.2012 - 22:17

Es ist unglaublich, wie die Staatengemeinschaft mit Milliarden ein korruptes und antidemokratisches Regime eines Phantasiestaates finanziert. Lieberman

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