
[Video] Yasmin Levy - eine spehardische Stimme aus Israel
Die am 23. Dezember 1975 in der israelischen Hauptstadt Jerusalem ist eine der beeindruckensten sephardischen Sängerinen in und aus Israel.
Sie ist die Tochter von Yitzhak Levy, einem Rechercheur und Forscher der Ladino-Musik, der Musik der spanischen (orientalischen) und portugiesischen Juden. Bei ihren Liedern werden u.a. die spanische Gitarre verwendet sowie auch arabische Instrumente wie Oud, Violine, Cello, Perkussion und das Piano. Mit ihrem Debütalbum Romance & Yasmin (Ladino) aus dem Jahr 2000 kam sie in die Nominierung von BBC World Music Awards 2005 als bester Newcomer des Jahres. Ihr Album La Judería erschien ebenfalls 2005. Mano Suave erschien 2008. Nach einigen stilistischen Ausflügen zum Flamenco markiert dieses Album nun auch die Rückkehr der Künstlerin zu ihren Ladino-Wurzeln.
2007 wandte sie sich mit einem eindringlichen Statement für Versöhnung und Frieden an die Öffentlichkeit; "„Natürlich haben wir hier die radikalsten religiösen Leute, die man sich vorstellen kann. Aber ich sehe auch eine andere Realität Jerusalems: Menschen mit verschiedenen Religionen und Kulturen, die zusammen leben. In meiner Welt gibt es keinen Platz für Krieg und Kampf. Ich wünschte wirklich, wir könnten mehr Respekt füreinander aufbringen in dieser Stadt der verschiedenen Weltanschauungen. Die Ladino-Lieder sind dafür ein gutes Medium, denn sie entstanden in einer Zeit, in der die Juden in Frieden mit Muslimen in Spanien lebten. Wir müssen uns daran erinnern, dass es eine sehr lange Zeit des gegenseitigen Respekts gab. Und es gibt keinen Grund, warum wir dies nicht heute ebenso tun " Sie selber versteht sich und ihre Musik als Brückenbauerin, die die Vielfalt des Lebens in Jerusalem und Israel hoch schätzt und als Stärke des Staates empfindet.
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