
Israelhass ohne Grenzen:
Wenn eine ganze Sprache boykottiert wird…
Pulitzerpreis-Trägerin Alice Walker schockiert mit neuem Tief antiisraelischer Boykotteure
Tom Gross, The Commentator, 20. Juni 2012
Die amerikanische Schriftstellerin Alice Walker hat ein neues Tief geschaffen, indem sie die Erlaubnis zur Übersetzung ihres Preisträger-Buches „Die Farbe Lila“ in eine Fremdsprache verweigerte.
Können Sie erraten, welche? Natürlich Hebräisch. Die von Israelis und Juden gesprochene Sprache, das Lieblingsziel fehlgeleiteten Fanatismus sowohl der Rechts- wie der Linksextremen.
Dass eine Schriftstellerin eine ganze Sprache boykottiert, ist praktisch ohne Beispiel.
In der Rechtfertigung ihrer bizarren Entscheidung zitierte Walker, was sie fälschlich Israels „Apartheidstaat“ nennt. Das ist natürlich Unsinn. Araber haben in der israelischen Gesellschaft eine komplette Funktion. Israels neuer Botschafter in Norwegen – wie Walker Schriftsteller – ist ein Druse und sein Stellvertreter ist ein Araber aus Tel Aviv. Araber wurden schon in die Knesset gewählt, Israels Parlament, als Walkers tiefer amerikanischer Süden immer noch von brutaler Rassentrennung heimgesucht wurde, lange bevor Rosa Parks in diesen Bus stieg.
In einem Brief, der letzte Woche an Yediot Books in Tel Aviv geschickt wurde (der Verlag gehört der israelischen Zeitung Yediot Ahronot), schrieb Walker, sie wolle die Veröffentlichung ihres Buches auf Hebräisch nicht gestatten. Montag wurde der Brief auf der Internetseite der „Palestinian Campaign for the Academic and Cultural Boycott of Israel“ veröffentlicht.
1985 wurde „Die Farbe Lila“, für die es 1983 den Pulitzerpries für Fiction gab, verfilmt, dessen Regisseur der berühmte jüdische Steven Spielberg war. Der Film wurde für 11 Oscars nominiert.
In den letzten Jahren reiste Walker in den Gazastreifen, wo sie von den Fanatikern der Hamas herzlich willkommen geheißen wurde, es wurde aber berichtet, dass sie nicht zu deren Unterdrückung der Menschen des Gazastreifens allgemein und der palästinensischen Frauen im besonderen zu sagen hatte, auch nicht zur Misshandlung von Minderheiten.
Letztes Jahr nannte Walker Israel „eine Terrororganisation“.
Im Gegensatz zu Typen wie der Schriftstellering Walker und der Schauspielerin Emma Thomson, die finden, dass Israelis nicht gestattet sein sollte Bücher auf Hebräisch zu lesen oder Theaterstücke auf Hebräisch aufzuführen, lehnt die Europäische Fußballunion UEFA Boykottaufrufe gegen Israel ab. Stattdessen wurde gerade angekündigt, dass Israel 2013 die U21-Europameisterschaften ausrichten wird. UEFA-Präsident Michel Platini schrieb dem Vorsitzenden des israelischen Fußballbundes, Avi Luzon, am Montag einen Brief, der bestätigte, dass Israel 2013 das Turnier vom 15. Bis 28. Juni ausrichten wird, trotz „eines gewissen Drucks, der auf uns ausgeübt wird“.
„Die UEFA ist eine unpolitische Organisation und Ihr Verband verdiente sich das Recht auf die Ausrichtung dieses Wettbewerbs durch eine faire, demokratische Abstimmung“, schrieb Platini. „Ich bin sicher, dass es einmal mehr eine wunderbare Feier des Fußballs sein wird, die die Menschen einander näher bringt.“
Zum Entsetzen vieler unterstützte eine Reihe sehr prominenter ehemaliger Fußballer die Aufrufe Israel die Gastgeberschaft für das Turnier zu verweigern. Dazu gehören der ehemaliger Spieler von Manchester United und Star Frankreichs, Eric Cantona sowie der ehemalige Stürmer für West Ham United und Sevilla, Frederic Kanoute.
Platini sagte, seiner Meinung nach seien diejenigen, die für einen Boykott Israels eintreten „schlecht beraten“.
Die UEFA sollte auch ankündigen, dass jeder Staat oder Spieler, der es ablehnt 2013 in Israel zu spielen, aufgrund von Vorurteilen gegen israelische Juden vom internationalen Fußball ausgeschlossen wird.
Anders als die UEFA hat die Weltfußball-Organisation FIFA in der Vergangenheit eine Geschichte der Verurteilungen Israels entwickelt, während vor dem Missbrauch von Fußballern rund um die Welt die Augen verschlossen wurden – darunter die Folterung der irakischen Nationalmannschaft durch Saddam Husseins Sohn Uday und die Nutzung von Fußballstadien für Terroraktivitäten und Massenhinrichtungen in Afghanistan, Chile, Russland und dem Gazastreifen. (Mehr dazu finden Sie hier.)
(Wie der Zufall so spielt, was die Behauptungen Cantonas und anderer zu „Apartheid-Israel“ angeht: Erst letzte Woche verletzte sich der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu unglücklich am Beim – es musst in Gips gelegt werden – als er bei einem Fußballspiel jüdischer und arabischer Kinder in Israel mitspielte und ausrutschte.)
Jedenfalls scheinen die Vertreter von Boykott und Sanktionen gegen den demokratischen Staat Israel auf verlorenem Posten zu stehen. Sowohl Israel als auch die Westbank – und inzwischen sogar der Gazastreifen – erfreuen sich rasch wachsender Wirtschaften, während der Großteil der übrigen Welt ökonomische Turbulenzen durchmacht. Der Tourismus in Israel erreichte letzten Monat Rekordmarken und der der jährliche MasterCard Global Destination Index, der Besucherverkehr und touristische Ausgaben in 132 Städten weltweit aufzeichnet und darstellt, hat gerade verkündet, dass Tel Aviv jetzt die am fünfthäufigsten besuchet Stadt des Nahen Ostens und Afrikas ist. Es wird geschätzt, dass dieses Jahr 2,5 Millionen Touristen Tel Aviv besuchen werden und ungefähr $3,5 Milliarden dort ausgeben werden.
Am Montag sprach der Vorsitzende von Google, Eric Schmidt, auf einer wichtigen Technologie-Konferenz in Tel Aviv; er sagte, Googles Entwicklungszentren in Israel gehörten weltweit zu den effizientesten der Firma. „Wir lieben Israel“, sagte Schmidt. „Die Entscheidung in Israel zu investieren, war eine der besten, die Google je gefällt hat.“
Ebenfalls am Montag kündigte mit Facebook ein anderer Technologie-Gigant an, dass er Face.com kauft, eine winzige israelische Firma mit 11 Mitarbeitern, die Gesichtserkennungs-Technologie anbietet, die hilft Facebook-Nutzer zu identifizieren und Fotos zu markieren; der Preis beträgt geschätzte $100 Millionen.
Ich hoffe, Alice Walker nutzte keinen Computer, kein Smartphone oder Voicemail, um ihre Boykott-Aufrufe zu veranstalten – praktisch jeder moderne Computer und jedes moderne Telefon der Welt ist inzwischen von israelischer Technologie abhängig. Sie sollte natürlich auch weder Google noch Facebook nutzten. Schon gar nicht Microsoft, Apple und Yahoo, die alle Entwicklungsbüros in Israel haben.
Und sie sollte lieber aufpassen, dass sie keinen Arzt braucht. Lebensrettende Medikamente, die helfen Herzprobleme, Brustkrebs, Multiple Sklerose, Alzheimer und viele andere medizinische Zustände zu behandeln, wurden in Israel entwickelt.
Dass eine Schriftstellerin eine ganze Sprache boykottierte, ist blamabel.
Übersetzung: Heplev - Link zum Originalartikel
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Kommentare
1
Liat
Datum: 26.06.2012 - 15:33
Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, mit welch zielsicherer Präzision sich so mancher ins Knie schiesst.
Schwulenverbände, welche die Palis unterstützen, christliche Gemeinschaften, welche mit der Hamas liebäugeln, Menschenrechtsorganisationen wie AI, natürlich auch über alle Maße israelkritisch, und nun gesellt sich Frau Walker dieser endlosen Reihe blinder Gutmenschen dazu. Schreibt ein Buch über die Befreiung der Afroamerikaner und der Frauen und liebt gleichzeitig die Hamas. Wow, welch ein Intelligenzbeweis.
Bitte Frau Walker, plazieren Sie eine lesbische, afroamerikanische Frau ohne Schleier, die selbstbestimmt leben möchte und dies öffentlich proklamiert, möglist ohne Medienrummel, in eine interne Versammlung der Hamas. Sie werden keine 10 Finger zum Zählen brauchen, bis diese Frau um ihr Leben rennen wird.
Und dann plazieren Sie diese an die Tel Aviver Strandpromenade. Hier wird sie zum nächsten Christopher Street Day eingeladen.
Noch Fragen, Frau Walker?
2
schwebchen
Datum: 26.06.2012 - 22:59
Die neue Losung unter Schriftstellern: Veröffentlicht nicht bei Juden! - Was für eine schlimme Person!
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