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Die Hamas begeht zwei moerderische Terroranschlaege innerhalb von zwei Tagen, die beide das Ziel hatten alle Insassen von zivilen Autos – insofern sie Juden sind – kaltbluetig und aus naechster Naehe zu ermorden. Im ersten Anschlag ermordeten sie vier Juden, darunter ein aelteres Ehepaar von sechs Kindern und eine schwangere Erzieherin fuer Behinderte, beim zweiten Anschlag hatte der palaestinensische Terrorist im entscheidenen Moment Ladehemmungen und das Paerchen, dass er ermorden wollte, erlitt ‘nur’ mittelschwere Verletzungen. von Ulrich J. Becker, Jerusalem Selbst Israelkritiker Obama bezeichnete vor allem den ersten Anschlag in ungewohnt scharfen und endlich mal korrekten Toenen als “abscheuliches Verbrechen” (“heinous crimes“) und als “sinnloses Massaker” (“senseless [mehr]

Mehr als 500 Menschen haben am heutigen Samstag in Berlin gegen Antisemitismus und Islamismus, für Solidarität mit Israel und der iranischen Freiheitsbewegung demonstriert. Anlaß war eine Demonstration von Neonazis und Islamisten zum sogenannten "Al Quds-Tag", der 1979 von dem iranischen Gewaltherrscher Ayatollah Chomeini nach der islamistischen Machtergreifung als internationaler Kampftag für Antisemitismus und für die Vernichtung des Staates Israel, der einzigen Demokratie im Nahen und Mittleren Osten, eingeführt wurde. An der Demonstration der Islamisten nahmen etwa 350 aus dem gesamten Bundesgebiet mit Bussen angereiste Neonazis und Islamisten teil. Auf der sogenannten "Qudsdemonstration" wurden in Sprechchören und auf Transparenten zum Hass gegen Israel aufgerufen, die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern [mehr]

Jugendliche werden heute später sexuell aktiv als noch vor 20 Jahren. Sie gehen mehr feste Beziehungen ein, und sie verhüten besser. Das ist das überraschende Ergebnis der Studie „Jugendsexualität 2010“, veröffentlicht von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Annahmen, wonach immer mehr junge Menschen immer früher sexuell aktiv werden, bestätigen sich nicht", erklärte Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). So haben heute weniger 14-jährige Mädchen Erfahrungen mit Geschlechtsverkehr als noch im Jahr 2005. Ihr Anteil sank deutlich von zwölf auf sieben Prozent. Bei den gleichaltrigen Jungen sank er sogar von zehn auf vier Prozent. Ähnliches auch bei den 17-Jährigen: Bei den Mädchen sank der Anteil 73 auf 66 [mehr]

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Er kostete in sechs Jahren knapp 60 Millionen Menschen das Leben. Am längsten litt Polen unter der brutalen Besatzungspolitik der Nationalsozialisten – eine Tatsache, die das deutsch-polnische Verhältnis auch nach Kriegsende viele Jahrzehnte belastete. Der Tag gilt heute als Beginn des von Deutschland ausgelösten Zweiten Weltkriegs. Tatsächlich überfiel an diesem Morgen die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung Polen. Hitler gab den Angriff als Verteidigungsaktion aus und verwies auf den angeblich polnischen Überfall auf den Sender Gleiwitz am Vorabend, den aber die SS inszeniert hatte. Frankreich und Großbritannien forderten den Rückzug der deutschen Soldaten binnen zwei Tagen. Hitler ließ das Ultimatum verstreichen. Es begann ein [mehr]

Am Ende des Fastenmonats Ramadan begehen islamistische Organisationen auch in Deutschland den "Al-Quds-Tag". Dabei rufen sie zur "Befreiung" Jerusalems auf, ein Synonym für die Forderung nach der gewaltsamen Vernichtung des jüdischen Staates Israel - der einzigen demokratischen Gesellschaft in der Region - ist. Verschiedene Gruppen in Berlin laden für den 4. September zu einer Gegenkundgebung ein. "Seit 1979 folgen jährlich zum Ende des Fastenmonats Ramadan islamistische Organisationen weltweit dem Aufruf zum ´Al-Quds-Tag´ als Kampftag des politischen Islam", heißt es in der Ankündigung. Ajatollah Chomeini habe nach der islamistischen Machtergreifung im Iran seine Anhänger zur weltweiten Ausbreitung der islamischen Revolution, zur "Befreiung" Jerusalems und zur Vernichtung Israels aufgefordert. "Al-Quds" ist die arabische [mehr]

Das Landeskriminalamt (LKA) sucht Zeugen des Brandanschlages auf den Neuen Jüdischen Friedhof in Dresden. Die Flammen waren am Sonntagmorgen an einer Tür der Trauerhalle des Geländes entdeckt worden, konnten aber nach kurzer Zeit gelöscht werden. Von 1950 bis 2002 hatte das Haus als Synagoge gedient. Wie eine Sprecherin des LKA am Montag sagte, wird derzeit «in alle Richtungen ermittelt». Zwar habe die Sonderkommission Rechtsextremismus des LKA die Untersuchungen übernommen und schaue besonders nach möglichen Zusammenhängen zu den Anschlägen auf zwei alternative Wohnprojekte in Pieschen und Löbtau innerhalb der vergangenen zwei Wochen. Gleichwohl würden die Ermittler zum jetzigen Zeitpunkt nicht nur einen rechtsextremen Hintergrund in Betracht ziehen. Die Sprecherin betonte, dass das Gelände bis zum [mehr]

Firas Maraghy, Einwohner von Ostjerusalem, hat am 26. Juli 2010 einen Hungerstreik vor der Botschaft des Staates Israel in Berlin begonnen. Maraghy lehnt allerdings systematisch alle Lösungen ab, die ihm zur Verfügung stehen und ihm bei mehreren Treffen mit führenden Vertretern der Botschaft präsentiert wurden. Daher liegt die Schlussfolgerung für unvoreingenommene Beobachter nahe, dass Firas Maraghy eine politische Kampagne betreibt, die darauf abzielt, die Legitimität des Staates Israel und seiner Gesetze zu erschüttern. Israel ist ein demokratischer Staat, und seine Gesetze bezüglich der Bedingungen für den Erhalt des Einwohnerstatus‘ unterscheiden sich nicht von denen anderer demokratischer Staaten. Schützenhilfe erhält der "Aktivist" bei einer Agit-Prop-Mummenschaz-Show von einschlägig bekannten [mehr]

Der SPD-Politiker und frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin, der mit seiner teilweise heftigen Kritik an der Integrationspolitik für Aufsehen sorgt, legt - wenige Tage vor dem Verkaufsstart seines neuen Buches - weiter nach und spricht jetzt von "einem Gen" das seiner Meinung nach alle Juden teilen würden. Auch Basken hätten, so Sarrazin, "bestimmte Gene, die sie von allen anderen" unterscheiden würde. Die Nachrichtenagentur dpa meldet: Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin hat mit Äußerungen zum Erbgut von Juden und Basken erneut heftige Empörung ausgelöst. «Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden», sagte Sarrazin der «Welt am Sonntag» und «Berliner Morgenpost» laut [mehr]

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, hat die Hamas dazu aufgefordert, den israelischen Soldaten Gilad Schalit sofort freizulassen. Anlass ist der 24. Geburtstag des Entführten am Samstag. Schalit befindet sich seit 1.525 Tagen in palästinensischer Geiselhaft. "Der 28. August ist der 24. Geburtstag Gilad Shalits", heißt es in einer Mitteilung Mißfelders. "Angehörige und Freunde bangen um das Leben des jungen Israelis, seit die Hamas ihn vor vier Jahren verschleppt hat. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert seine Entführer auf, dem Roten Kreuz endlich Zugang zu Gilad Shalit zu gewähren und ihn seiner Familie zurückzugeben." Der außenpolitische Sprecher fügt hinzu: "2005 hatte sich Israel aus dem gesamten Gazastreifen zurückgezogen. Seither schoss die Hamas, [mehr]

Die Diskussion um unstrittene Äußerungen des SPD-Poöitikers und früheren Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin zur Frage, ob insbesondere Zuwanderer aus muslimischen Ländern Integrationswillig und -fähig sind, reist nicht ab - obwohl das Buch von Sarrazin erst am Montag erscheint. Der Holocaust-Überlebende und Publizist Ralph Giordane sagte gegenüber der Berliner "B.Z.": "Natürlich ist Herr Sarrazin ein großer Mahner. Er ist einer, der die Wahrheit sagt" Bereits gestern hatte die Soziologin Necla Kelek Sarrazins Kritik an der Integrationspolitik verteidigt. Giordano weiter zur "B.Z.": "Niemand analysiert die verfehlte Integrationspolitikpolitik in diesem Land klarsichtiger als Herr Sarrazin." Der Zentralrat der Juden bezeichnete Sarrazins Äußerungen hingegen gar als "extrem gefährlich", denn: "Seine [mehr]

Dr. Kazem Moussavi von der Green Party of Iran - Deutschland, wendet sich in einem offenen Brief gegen die Hoffierung von Politikern, die die Menschen im Iran im Stich lassen und den "Dialog" mit dem Terrorregime der Mullahs suchen: Protestbrief an das Komitee zur Unterstützung von politischen Gefangenen im Iran und den Verein für politische Flüchtlinge e.V in Berlin Liebe FreundInnen und Freunde, ich schreibe euch diesen Brief, weil die Einladung von Frau Barbara Lochbiehler - aufgrund ihrer Mullah-system-freundlichen Position - als Rednerin an der Gedenkveranstaltung zu den Opfern des Massenmords 1982 durch das islamische Regime nicht sinnvoll ist (am 11 September 2010) ! Ich bin mir sicher, dass die Organisatoren wie jedes Jahr auch mit diesjähriger Organisation der Veranstaltung gut handeln. Ich finde solche Veranstaltung [mehr]

Die türkischstämmige Soziologin Necla Kelek ist der Meinung, dass sich Thilo Sarrazin zwar im Ton vergreife, in der Sache aber richtig liege. Die bürgerlichen Parteien dürften das Thema nicht den Rechten überlassen. Bundesbank-Vorstand Sarrazin (SPD) hat mit seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" eine hitzige Debatte ausgelöst. Er wirft muslimischen Migranten vor, sich nicht integrieren zu wollen. Zudem sagte er in einem Interview, die Einwanderung von Muslimen habe Deutschland mehr gekostet, als sie gebracht hätte. Necla Kelek im ZDF zu Thilo Sarrazin (Video) Necla Kelek im Potrait: [mehr]

Nachfolgend eine Programmvorschau auf die morgige Radiosendung von Kol Berlin, die u.a. auch im Internet bei haOlam.de live zu empfangen ist: Diese Woche in Kol Berlin, die deutsch-israelische Radiosendung: Aviv Russ spricht mit Tom Schreiber (Mitglied des Berliner Abgeordnetenhaus, SPD) über Regenbogenbrücke - Das Projekt „Regenbogenbrücke“ will eine Brücke zwischen den lesbischschwulen Szenen in Tel Aviv, Berlin, Potsdam und Köln ganz im Zeichen einer Stärkung des gegenseitigen Austausches, Verständigungsprozesses und Solidarität [mehr]

Am Abend des 1. August 2009 hatte eine vermummte Person die Kellerräume der „Gay and Lesbian Association (Agudah) in Tel Aviv betreten und mit einem Sturmgewehr auf die dort sich aufhaltenden Menschen geschossen. Ein 16- jähriges Mädchen und ein 26-jähriger junger Mann waren sofort tot, mindestens 15 weitere Menschen wurden verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch immer nicht aufgeklärt. Fest steht jedoch, dass mit diesem Gewaltakt Menschen an einem Ort getroffen wurden, den sie als Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender oder als Transsexuelle als frei und sicher vor oftmals im Alltag erlebten Ängsten und diskriminierenden Zwängen glaubten. Schwul-lesbische Zentren bieten eben solche Räume. Dort können sie das sein, was sie sind. Mit dem [mehr]

Zur rassistischen Gewalt anstachelnde Liedtexte werden derzeit als Gutenachtgeschichten für Kinder im Internet verbreitet. Zur Melodie von Schlaf- und Kinderliedern wird darin der Holocaust geleugnet und zum Mord an Juden und Schwarzen aufgerufen. Auf die Neonaziblogs und Downloadplattformen greifen täglich bis zu 10.000 User zu. "Damit solche Hasstiraden nicht auf fruchtbaren Boden fallen, müssen ihnen Behörden, Internetdienste und Communitys gemeinsam entgegentreten." Das forderte Stefan Glaser, Leiter des Bereichs Rechtsextremismus von jugendschutz.net, bei der Vorstellung des aktuellen Berichts der zentralen Kontrollstelle für den Jugendschutz im Internet. Die Zahl rechtsextremer Webinhalte hat im vergangenen Jahr weiter zugenommen, insbesondere im Web 2.0 erreichen sie eine potenziell riesige Nutzerschar. Mehr als 1.870 Websites aus der Szene und [mehr]

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 14. August 2010 beschlossen die anwesenden Mitglieder von haKadima – Bildungswerk für Demokratie und Kultur e.V. (haKadima e.V.) die Umbenennung des Bildungsvereins in Anti-Defamation Center – Bildungswerk für Demokratie und Kultur e.V. (ADC Bildungswerk e.V.). Bei den Vorstandswahlen wurden Jörg Fischer-Aharon als Vorsitzender, Daniel Fallenstein als stellvertretender Vorsitzender und Holger Raak als Schatzmeister einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenfalls einstimmig wurde Christian D. Torenz als Beisitzer neu in den Vorstand gewählt. Elisabeth Degen, die im vergangenen Vorstand Beisitzerin und im ersten Vorstand als Vorsitzende amtiert hatte, kandidierte aus beruflich-zeitlichen Gründen nicht mehr, bleibt aber natürlich als Mitglied im Verein und dem neuen Vorstand [mehr]

In den vergangenen Wochen und Monaten machten vermehrt rechtsextreme Gruppen und Personen auf sich aufmerksam. Um darüber zu informieren und gemeinsam Gegenstrategien zu entwickeln finden am kommenden Wochenende zahlreiche alternative Veranstaltungen statt. Von Christian Torenz Zerstörte Inneneinrichtung, geschmierte Nazi-Parolen, eingeworfene Scheiben und junge Neonazis bewaffnet wahlweise mit Farbe, Messer, Pfefferspray, Schlagstöcke, Brandsätze und Quarzsandhandschuhe terrorisieren alternative, nicht rechte Jugendliche im Berliner Bezirk Weißensee. Diesen Umstand wollen sich Einrichtungen vor Ort, wie z.B. das Kultur- und Bildungszentrum Weißensee und Vereine, wie z.B. der Rote Stern Nordost Berlin nicht gefallen lassen. Eine Kundgebung wird unter dem Motto „Kein Kiez [mehr]

Seit 1979 folgen jährlich zum Ende des Fastenmonats Ramadan islamistische Organisationen weltweit dem Aufruf zum „Al-Quds-Tag“als Kampftag des politischen Islam. Ajatollah Khomeini forderte nach der islamistischen Machtergreifung im Iran seine Anhänger und Anhängerinnen zur weltweiten Ausbreitung der islamischen Revolution, zur „Befreiung“Jerusalems und zur Vernichtung Israels auf. In dieser Tradition verbreitet der Präsident der Islamischen Republik Iran, Mahmoud Ahmadinejad, seit Jahren Hasspropaganda gegen die USA und Israel. Gleichzeitig unterstützt das Mullah-Regime mit Geld und Waffen antisemitisch ausgerichtete Terrororganisationen wie Hisbollah und Hamas gegen Israel und seine Verbündeten, es leugnet den Holocaust, arbeitet an seiner atomaren Bewaffnung, ignoriert Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates und [mehr]

Nachdem die Demonstration gegen den alljährlichen Nazi-Aufmarsch in Bad Nenndorf am Samstag doch noch zu ihrem Recht kommen durfte – voraus ging eine zweitinstanzliche Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Lüneburg, das allerdings nur noch schadensbegrenzend tätig werden konnte – stellt sich die Frage: Was macht dieses niedliche niedersächsische Kurbad am Deister so unwiderstehlich für Neo-Nazis? Nach der Befreiung vom Faschismus diente das Badehaus Bad Nenndorf als zentrales Untersuchungsgefängnis in der Britischen Zone. Hier wurde unter anderem der spätere „Der Spiegel“-Redakteur Horst Mahnke in seiner Funktion als „SS-Hauptsturmführer“ und „Leiter des Vorkommandos Moskau“ in juristischen Gewahrsam genommen: wegen seiner vermutlichen Leitung der Massenerschießungen von [mehr]

Gestern war ich auf der Geburtstagsfeier meines Cousins. Als gegen 2 Uhr morgens das Lied „Another brick in the wall“ von Pink Floyd erklang, erwischte ich mich selbst dabei, wie ich zu der Melodie einen leicht abgeänderten Text sang: We don’t need his propaganda We don’t need his thought control No antisemitism at the cathedral Walter, leave them jews alone Hey! Walter! Leave them jews alone! All in all Walter’s just another dick with wall. All in all you’re just another dick with a wall! Da war ich also auf der Tanzfläche und sang und tanzte mir meinen ganzen Frust von der Seele. [mehr]

Die NPD darf am Samstag in Ludwigshafen gegen den parallel in Mannheim stattfindenden Christopher-Street-Day demonstrieren. Das von der Stadt verhängte Verbot des NPD-Aufmarschs wurde am Donnerstagabend vom Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße wieder aufgehoben, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag auf ddp-Anfrage mitteiltet. Die Stadtverwaltung von Ludwigshafen legte daraufhin am Freitag Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Koblenz ein. Mit einer Entscheidung des Gerichts rechne man erst am späten Freitagabend, sagte eine Stadtsprecherin. Beim Christopher Street Day werben Schwule und Lesben für mehr Toleranz in der [mehr]

Das Verwaltungsgericht Hannover stand vor einer Aufgabe, die ihm leicht fiel: Es sollte Farbe bekennen, sich zu seinen gesellschaftlichen Sympathien verhalten. Mit der Entscheidung, den Nazi-Aufmarsch in Bad Nenndorf zu genehmigen und die Gegendemonstration zu untersagen, bekennt das Verwaltungsgericht Hannover sich zu einer ebenso bekannten und berüchtigten Tradition deutscher Gerichte: sich auf dem rechten Augen blind zu stellen, aber nach „links“ – vielmehr ins zivile Viertel hinein – umso heftiger auszukeilen. Es fällt nicht leicht, sich in die Motivlage zu versetzen, die zu der hannoverschen Entscheidung geführt haben mag. Der Protest ziviler Kreise – von den Gewerkschaften über die Kirchen bis hin zur jüdischen Gemeinde – gilt nichts für die Richter in Hannover. Das Recht auf freie [mehr]

Es geschieht ihren Wortführern zumeist unbemerkt, dass sich ein Attribut in ihre Rede über Israel einschleicht, das bereits das Dilemma ihrer vermeintlichen Kritik in sich trägt, nämlich die Vokabel der so genannten Legitimität. von Gerrit Liskow Tatsächlich ist es so, dass in Deutschland sehr selten – um nicht zu sagen: nie – von „legitimer“ Frankreich-, Holland oder Japan-Kritik die Rede ist, sondern meist, oder beinah ausschließlich, für die so genannte „Israel-Kritik“ eine besondere „Legitimität“ beansprucht wird. Was ist denn am deutsch-israelischen Verhältnis bloß so besonders, dass Deutsche immer wieder meinen, die besondere „Legitimität“ ihrer Absichten betonen zu müssen? Zumal, wenn sie etwas am jüdischen Staat zu [mehr]

Es scheint sich nunmehr auch ins nicht gerade für seine Weltläufigkeit bekannte Karlsruhe herumgesprochen zu haben, dass man gegen den angeblichen „Mossad-Agenten“ Uri Brodski eigentlich gar nichts in der Hand hat. Ich möchte es den Leserinnen und Lesern anheimstellen, sich die dementsprechend dummen Gesichter selbst vorzustellen, die im Lichte dieser Erkenntnis am Kaffeautomaten und in der von süßen Schweinebratendüften durchwaberten Kantine jener auch als „Bundesanwaltschaft“ bekannten Zweigstelle des Bundesjustizministeriums zu sehen waren. Es ist zwar auch weiterhin nicht einzusehen, dass die Vereitelung eines Massenmords unter Strafe gestellt wird, aber angesichts dessen, was juristisch und politisch hätte geschehen können, hätte man den deutschen Begehrlichkeiten zugestimmt, scheint die Verurteilung Brodskis [mehr]

Nachfolgend eine Programmvorschau auf die morgige Radiosendung von Kol Berlin, die u.a. auch im Internet bei haOlam.de live zu empfangen ist: Diese Woche in Kol Berlin - Die deutsch-israelische Radiosendung, sprechen wir mit DJ Partok aus Tel Aviv, der nach Berlin mit seiner PAG Party kommt. Fr. Dr. Pruin aus dem Germany Close Up Projekt hat über die jüdische-amerikanische Studenten Austausch in Berlin erzählt, und Nirit hat uns noch ein interessanter Tipp gegeben. Das alle und mehr mit Musik und gute Laune. Weitere Infos [mehr]

Die Stadtverwaltung von Ludwigshafen hat gestern eine für Samstag geplante Versammlung der neonazistischen NPD gegen den Christopher Street Day in Mannheim verboten. "Ludwigshafen ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Es gibt bei uns keine Toleranz gegenüber Intoleranz", begründete Beigeordnete Cornelia Reifenberg (CDU) die Entscheidung. Diese sei in enger Abstimmung mit OB Eva Lohse (CDU) und Bürgermeister Wilhelm Zeiser (SPD) getroffen worden. Zudem verwies Reifenberg auf das große Kinderfest "Ludwigshafen spielt" am Samstag in der Innenstadt. "Die Interessen der Kinder werden wir schützen." Die Stadt sehe zwar "juristische Abwägungen" in puncto Versammlungsfreiheit, wolle aber alle rechtsstaatlichen Mittel im Kampf gegen Rechtsradikalismus und Rassismus ausschöpfen. Das vom DGB koordinierte "Netzwerk gegen rechte [mehr]

Zum 30. Mal fand am vergangenen Wochenende der Christopher-Street-Day in Hamburg statt. Der Höhepunkt war die Parade durch die Innenstadt Hamburgs mit ihren vielen Festwagen. Auch „Hamburg für Israel“ nahm an der Parade teil und informierte über die offene Gesellschaft Israel und den weitreichenden rechten homosexueller Paare, die durch den jüdischen Staat gesichert werden. Mit ungefähr 30 Teilnehmern war das Netzwerk „Hamburg für Israel“ auf dem Gaypride vertreten und verteilte mehrere Tausend Infobroschüren, welche einen Überblick über die Rechte und die Lebenssituation gleichgeschlechtlicher Paare in Israel. Neben dem infomaterial wurden auch Israelfähnchen und regenbogenfarbende Buttons mit Davidstern an Teilnehmer und Zuschauer der Parade gegeben, welche die Parade noch bunter [mehr]

„Wo bitte geht es hier eigentlich zum Türkiyemspor-Block?“ Eine Frage mit Selbstbezichtigungscharakter. Vorallem wenn man im Osten der Republik unterwegs ist.Freitagabend, Regionalliga Nord, erster Spieltag. Türkiyemspor Berlin ist zu Gast bei Rasenballsport Leipzig (RBL), dem rot-weißen Brauseclub ohne Sexappeal. Über 4000 Menschen drängen in das ehemalige Zentralstadion. Warum eigentlich? Weil sie ein erst kürzlich gegründetes Kunstprodukt bestaunen wollen? Weil es gegen Türkiyemspor geht, oder weil man in der Messestadt endlich wieder höherklassigen Fußball konsumieren möchte?So genau will man es als Gästefan gar nicht wissen. Fiese Visagen liefen im Mob mit, denen man es sofort ansah, dass sie sonst zu ganz anderen Mannschaften in Leipzig gehen. Ansonsten strömten [mehr]

Mehr als 80 000 Menschen sind am Samstag zum Christopher Street Day (CSD) in die Hamburger Innenstadt gekommen. Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Teilnehmer in einer zwei Kilometer langen Parade das 30. Jubiläum des CSD in der Hansestadt, teilte die Hamburger Polizei mit. Unter dem diesjährigen Motto «Gleiche Rechte statt Blumen!» wollten die Hamburger Veranstalter mit ihrem bunten und schrillen Umzug die erreichten Verbesserungen für Homo-, Bi- und Transsexuelle in den drei Jahrzehnten feiern. Gleichzeitig fordert Hamburg Pride aber auch, dass der Widerstand gegen Diskriminierung und der Kampf für die Gleichstellung von homo- und heterosexuellen Paaren weltweit weitergeht. Die CSD-Parade war der Höhepunkt der einwöchigen «Pride Week» mit Straßenfesten, Vorträgen, Lesungen und Diskussionen. Mit [mehr]

Der M.C. des Judenhasses ist zurück: Walter Herrmann hat seine Anti-Israel-Wand wieder vor dem Kölner Dom aufgebaut – diesmal sogar mit staatsanwaltschaftlicher Erlaubnis. Am 21. Januar 2010 hatte ich Strafanzeige gestellt gegen Walter Herrmann wegen Volksverhetzung, da er an seiner Anti-Israel-Wand nicht nur einseitig und verleumderisch Israel „kritisiert“, sondern zur Verdeutlichung seiner Überzeugung eine antisemitische Karikatur ausgestellte hatte, auf der ein Jude zu sehen war, der ein Kind isst und sein Blut trinkt. Diese Strafanzeige wurde von den Kölner Fraktionen der Grünen, der CDU und der FPD, sowie von Teilen der Linken unterstützt. Nur die SPD hat geschwiegen. Die Menschenrechtsorganisation Simon-Wiesenthal-Center gab ihre Unterstützung bekannt und sogar der Botschafter Israels meldete sich kritisch und vor [mehr]

Mitte Juli hielt die sogenannte "Bürgerbewegung Pro Deutschland" ihren Bundesparteitag in Berlin ab. In ihrer Außendarstellung bemüht sich die Gruppierung um ein besonders bürgerliches und demokratisches Image. Wortreich wird sich vom Rechtsextremismus distanziert. Tatsächlich aber entpuppt sich die Partei mit dem unscheinbaren Namen bei genauerer Betrachtung als ein Sammel- und Auffangbecken von ehemaligen Mitgliedern und Funktionären rechtsextremer und neonazistischer Parteien, die teilweise direkt von ihren alten Parteien zur "neuen" Partei überliefen - ohne sich jemals von ihrer Vergangenheit distanziert zu haben. Dies gilt insbesondere für die Spitzenfunktionäre der Partei. Der "Pro Deutschland"-Bundesvorsitzende Manfred Rouhs etwa war früher Funktionär der NPD-Jugendorganisation, der NPD, der "Republikaner" und der [mehr]
Arutz 7 berichtet unter Berufung auf einen Bericht Des Spiegel, dass der deutsche Industriegigant Siemens auch nach Wirksamwerden der Sanktionen und unter Umgehung derselben Schalter, Bestandteile und Computer-Module, die als Produkte mit "doppelter Funktionalitaet" nicht in den Iran geliefert werden duerfen, in den Iran verkaufte. Deutsche Zollbeamte beschlagnahmten eine Lieferung in Frankfurt, die fuer einen russischen Empfaenger gedacht war. Dieser haette die Bestandteile Zusammenfuegen und in den Iran weiterleiten sollen. Im letzten Jahr wurden drei weitere deutsche Firmen dabei erwischt, mit Sanktionen belegte Produkte in den Iran schleusen zu wollen. Teil des selben Bildes ist auch die kleine unscheinbare Bank der iranischen Revolutionsgarden in [mehr]

In der Nacht vom 1. auf den 2. August 2010 wurde der jüdische Friedhof in Aachen geschändet. Unbekannte haben über eine Fläche von vierzig Metern Hakenkreuze und Parolen geschmiert, unter anderem „Freiheit für Palästina“. Die Aachener Zeitung hat über diesen Vorfall berichtet, verschweigt in dem Internet-Artikel allerding die Parole „Freiheit für Palästina“. Auf Nachfrage von Tapfer im Nirgendwo hat der zuständige Redakteur bestätigt, dass er Kenntnis über die Parole hatte. Warum er dies dann nicht in seinem Artikel erwähnt hat, bleibt sein Geheimnis. Mit dieser Aktion wird das Jahr 2010 in Deutschland um einen weiteren judenfeindlichen Anschlag erweitert. Mai 2010: Auf die Synagoge in Worms wird ein Brandanschlag verübt. Juni 2010: In Hannover werden Juden [mehr]

Nachfolgend eine Programmvorschau auf die morgige Radiosendung von Kol Berlin, die u.a. auch im Internet bei haOlam.de live zu empfangen ist: Diese Woche in Kol Berlin - Die deutsch-israelische Radiosendung, sprechen wir über den israelischen Touristen in Berlin. Was mögen sie sehen, was wollen sie wissen und was können wir selber empfehlen. Darüber hinaus hören wir über eine Ausstellung in Rathaus Schöneberg - Wir waren Nachbarn, Das alle und mehr mit Musik und gute Laune. Weitere Infos [mehr]
BMBF initiiert Informationsportal zu europäischen Bildungsthemen. ECTS, ECVET, EQR, ENQA - alles klar? Selbst wer sich mit den Themen Europa und Bildung auskennt, weiß nicht immer, was sich hinter diesen Buchstaben verbirgt. Auch über kryptische Kürzel hinaus hat EU-Politik mitunter eher das Image, undurchsichtig zu sein. Das neue Onlineportal "http://www.eu-bildungspolitik.de/" ermöglicht jetzt einen klaren Blick auf die europäische Bildungspolitik. Das Portal wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Unterstützung der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) ins Leben gerufen. Auch auf dem Gebiet der Bildung hat die europäische Zusammenarbeit in den letzten Jahren eine immer wichtigere Rolle eingenommen. Informationen dazu waren allerdings teilweise nur [mehr]

In der Folge „The bris“ der 90er-Jahre-Sitcom „Seinfeld“ wird Elaine Benes gefragt, ob sie jemals einen unbeschnitten Penis gesehen habe und wenn ja, wie er ihr gefallen habe. Ihre Antwort hat Fernsehgeschichte geschrieben: „Es hatte kein Gesicht, keine Persönlichkeit, keinen Glanz. Es sah aus, wie ein Marsmännchen.“ (No, had no face, no personality, very dull. It was like a martian.) Genau das Gleiche denke ich jedesmal, wenn ich eine Frau mit Burka sehe: Sie hat kein Gesicht, keine Persönlichkeit, keinen Glanz. Sie sieht aus wie ein Marsmännchen, nur in schwarz oder blau statt in grün, was merkwürdig ist, ist doch grün die eigentliche Farbe des Islams. Aber ich schweife ab. Im Grunde weiß ich nicht mal, ob unter einer Burka eine Frau steckt. Es könnte auch ein Mann sein, ein [mehr]

Seit 50 Jahren findet nun schon ein lebendiger Jugendaustausch zwischen den Städten Köln und Tel Aviv-Yafo statt. Zur Feier dieses Jubiläums hatten Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters und der Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln - Tel Aviv-Yafo am 29. Juli 2010 zu einem Festakt ins Historische Rathaus eingeladen. Bereits fünf Jahre vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland hatten Bürger aus Tel Aviv und Köln auf der Basis von Verständigung und Annäherung das Zusammentreffen von Jugendlichen aus beiden Ländern arrangiert. Seit 1979 besteht zudem die Städtepartnerschaft Köln - Tel Aviv-Yafo. Der Kölner Oberbürgermeister bezeichnete in seiner Rede die Initiatoren der ersten Jugendbegegnung im Jahr 1960 als [mehr]

Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Duisburger Salvatorkirche wurde der Opfer gedacht, die bei einer Massenpanik auf der Loveparade gestorben sind. Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler Guido Westerwelle und Bundespräsident Christian Wulff nahmen an der bewegenden Trauerfeier teil. Geleitet wurde der Gottesdienst von den ranghöchsten Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche in der Region, Präses Nikolaus Schneider und dem Essener Bischof Franz-Josef Overbeck. In der Kirche nahmen Angehörige, Verletzte und Rettungskräfte Abschied von den Opfern. Als Zeichen menschlicher Liebe, in der die Toten leben, wurden 21 Kerzen entzündet, eine für jedes der Opfer, die bei oder nach der Massenpanik im Tunnel starben. Infolge einer Massenpanik auf der Loveparade am vergangenen Samstag waren 21 Besucher in [mehr]

Nach der Katastrophe bei der Loveparade mit 21 Toten gerät der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) nun auch in der eigenen Partei zunehmend unter Druck. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), legte Sauerland im ZDF den Rücktritt nahe. Nächsten Mittwoch will sich der Innenausschuss des nordrhein-westfälischen Landtages mit dem Unglück befassen. Sauerland hatte eine Mitschuld am tödlichen Ausgang der Loveparade von sich gewiesen und erklärt, er habe keine Genehmigung unterschrieben. Einen Rückritt lehnte er bisher ab. Mit Bosbach drängte nun erstmals ein prominenter Unionspolitiker auf den Amtsverzicht des Oberbürgermeisters. Sauerland trage die politische Verantwortung und "hafte" damit auch politisch für mögliche Fehler seiner Mitarbeiter, sagte Bosbach in der [mehr]

In Frankfurt am Main haben sich am Donnerstag rund 200 Menschen vor der lokalen Dienststelle des Deutschen Roten Kreuzes versammelt, um für die Freilassung des im Sommer 2006 von der Hamas entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit zu demonstrieren. Zu der Kundgebung hatten die folgenden Organisationen aufgerufen: Jüdische Gemeinde Frankfurt, Honestly Concerned e.V., Deutsch-Israelische Gesellschaft - DIG Frankfurt, B´nai Brith Frankfurt Schönstadt Loge e.V., ILI - I Like Israel e.V., Prozionistische Linke. Der Vorsitzende von Honestly Concerned, Sacha Stawski, forderte vom Internationalen Roten Kreuz, der Hamas ein Ultimatum zu stellen, Gilad Shalit gemäß internationalem Recht zu besuchen und Kontakt mit seiner Familie herzustellen. Bei Nichteinhaltung solle die Hamas als Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Gerichtshof [mehr]
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