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Menschen bei denen schwere Krankheiten diagnostiziert werden sind oftmals nicht mehr in der Lage ihrer Arbeit nachzugehen. Vor allem der Ausfall von leitenden Positionen innerhalb einer Firma verursacht hohe Kosten. von Christian Torenz „Gefürchtete“ und „Schwere“ Krankheiten haben Hochkonjunktur. Allein einen Herzinfarkt erleiden in Deutschland jedes Jahr über 250.000 Menschen. Krebs haben bereits 1,45 Millionen Menschen und fast jede Minute kommt ein Patient hinzu. In der Liste der 7 häufigsten Erkrankungen stehen die beiden ganz vorn, weitere sind Multiple Sklerose, Nierenversagen, Schlaganfall, Bypass-Operation und Aids/HIV. Die aus den USA eingeführte Versicherung, umgangssprachlich „Dread Disease“-Versicherung genannt, ist vor allem leitenden Angestellten, Firmenchefs und sogenannten [mehr]

Jedes Jahr steigt in Betrieben die psychische und körperliche Belastung stark an. Die dadurch entstehenden Beeinträchtigungen lassen sich durch Gesundheitsmanagement frühzeitig erkennen und effektiv entgegenwirken. Von Christian Torenz Jedes Unternehmen hat mit dem Krankstand seiner Mitarbeiter zu kämpfen. Denn die Anforderungen der Arbeitswelt steigen kontinuierlich weiter an. In gleichem Maße steigen dann auch die Fehlzeiten und die damit verbundenen Kosten. Von 2008 zu 2009 stieg der Krankenstand von 4,6 auf 4,8%, die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit dauerte 17,3 Tage an.² In vielen Fällen ist vor einer Krankheit bereits eine länger andauernde Beschwerde vorhanden. An Rückenproblemen leiden beispielsweise rund 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Mit steigenden Kosten für die Gesundheit [mehr]

Für 2011 wird in Deutschland bei den gesetzlichen Krankenkassen ein Defizit von rund 11 Mrd. Euro prognostiziert. Als Reaktion verabschiedete die Bundesregierung in der vergangenen Woche eine Anhebung des Beitragssatzes auf nunmehr 15,5%. Doch nicht jede Krankenkasse hat die gleichen Leistungen. Von Christian Torenz Zum Jahresbeginn trat das Konjunkturpaket II, auch Bürgerentlastungsgesetz genannt, in Kraft. Viele Arbeitnehmer konnten sich über Steuererleichterungen freuen und hatten damit mehr Netto vom Brutto. Die Euphorie hielt jedoch nur kurz an und das zusätzliche Geld wurde schnell wieder weggenommen: Einige Krankenkassen erhoben Zusatzbeiträge. Früher undenkbar doch mit der Neustrukturierung und dem Gesundheitsfonds ein legitimes Mittel. Zum jetzigen Zeitpunkt kassiert unter anderem die BKK Köln, DAK, City BKK, Deutsche BKK [mehr]

Jede Person unterliegt lebenslang dem Risiko der Pflegebedürftigkeit. Derzeit sind rund 2,4 Millionen1 Bundesbürger in Behandlung. Da die Menschen immer älter werden, steigen in den nächsten Jahren die Anzahl der Betroffenen, sowie die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung (GPV) weiter stark an. Von Christian Torenz Jeder zweiter Verstorbene war vorher ein Pflegefall, so wie Frau Gerrit (65) jetzt. Sie benötigt Hilfe bei nahezu allen Tätigkeiten eines normalen Tages, beim Essen, Zähneputzen, selbst das Kämmen der Haare ist unmöglich geworden. Ihre Kinder sind mit Beruf und Familie beschäftigt und werden Sie nicht pflegen können – wie die wenigsten. Um jedoch in Ihrer Nähe versorgt zu werden muss Frau Gerrit 2.800 bis 3.300€ monatlich aufbringen, ihre Rente reicht dafür nicht aus. [mehr]
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