Prawda prägt neuen Begriff: FUKUS

Prawda prägt neuen Begriff: FUKUS

Elder of Ziyon, 2. Juni 2012

Aus der Prawda, in einem Artikel, der Assad gegen diese bösen Westler verteidigt:

Das UNO-Menschenrechtsbüro sagte, die meisten der 108 Opfer des Massakers in Syrien von letzter Woche aus kurzer Entfernung erschossen wurden, einige von ihnen Frauen, Kinder und ganze Familien, die in ihren Häusern niedergeschossen wurden; die meisten der Toten wurden wie bei Hinrichtungen getötet, weniger als 20 Menschen wurden vom Artilleriebeschuss des Regimes niedergemäht.

Dieser Vorfall entspricht genau dem modus operandi der von der NATOU/FUKUS gesponserten Terroristen, die weltweit operieren und erst jüngst in Libyen und Syrien.

Ich habe von der NATO gehört, aber was zur Hölle ist FUKUS?

Ah, offenbar lese ich die Prawda nicht oft genug. Das wurde vor ein paar Monaten definiert, von einem anderen Prawda-Schreiber:

Zunächst einmal: Wie kann die Welt mit einer Stimme handeln, nach dem, was die FUKUS-Achse (Frankreich, UK, US und Israel) in Libyen tat und nach dem, in was die Missionswiderlinge aus ihrer No-Fly-Zone machten?

Natürlich ist Israel Teil von FUKUS – wir alle wissen, wie stark die IDF in Libyen und jetzt in Syrien involviert war – doch es muss ein unsichtbares und stilles I sein, genau so, wie Israel ist. „FUKUSI“ hat nicht ganz dieselbe Wirkung, es klingt irgendwie japanisch.

Und IFUKUS klingt anatomisch problematisch.

Die Sowjetunion mag vergangen sein, aber die Prawda haben wir immer noch!


Übersetzung: Heplev


07.06.2012




1 Brak Brak

Datum: 07.06.2012 - 21:50

@elder of Zion

Betr. Fukus

Ich selber habe jahrelang in einer Diktatur gelebt, in der Diktatur DDR und gehörte da als protestantischer Pfarrerssohn und nicht FDJ-Glied garantiert nicht zu dem Teil der Menschen, der Sympatien für das System empfand.

Die Herrschaft Assads wird von ähnlicher Art, vielleicht mit ein paar nahöstlichen Rosinen verziert, sein. Er wird eine Staasi haben, ein System, daß alles und jeden überwacht, und einen relativ guten Überblick über seine potentiellen und wirklichen Gegner im Land haben.

Diktaturen begnügen sich in der Regel mit ein paar Lippenbekenntnissen zum System gegenüber ihren bloßen Einwohnern, allein die Herrschaftsapparate verlangen ein paar mehr Treuebeweise. Als bloßer Einwohner kann man in der Regel relativ unbehelligt leben, wenn man die Lippenbekenntnisse ablegt und ansonsten funktioniert, d. h. seine Arbeit macht und schweigt. Das kapieren und beherzigen alle Menschen, die in Diktaturen leben.

Die Assad-Diktatur war bislang nicht die der roten Khmer. Begrenzte Prosperität und Wohlstand waren in Syrien durchaus möglich. Als arabischem Land muß man jedem dortigen Machthaber zugestehen, allein aufgrund der Anti-Juden-Religion Islam, dem Staate Israel gegenüber Distanz zu üben. Schließlich sägt niemand gern am Ast, auf dem er sitzt.    

Was jetzt in Syrien passiert, was überhaupt den sog. "Arabischen Frühling" ausmacht, hat mit Assad überhaupt nichts zu tun. Wenn es nicht Assad wär, wäre es der, der gerade dran ist. So, wie nur Idioten glauben, daß das DDR-Regime "vom Volke" beseitigt wurde, so weiß auch jeder wache Beobachter, daß die Greueltaten in Syrien initial nicht von syrischen Stellen begangen wurden. Dahinter steckt Fukus, egal, ob Israel nun mit von der Partie ist, oder nicht. Es ist einfach klar: Kein Diktator, dem seine Herrschaft lieb ist, läßt Massaker unter Zivilisten zu, und Hochhausdachsniper. Das machen nur undercover Truppen als False-Flag-Action mit dem Ziel: Hass sähen, Terror verbreiten, destabilisieren. Massaker begehen Revolutionäre in der heißen Phase einer Revolution. Diktatoren töten im Inland gewöhnlich in Gefängnissen.     

Assad machte den Fehler, die Hisbollah im Libanon zu stärken und sich an Iran anzulehnen. Mehr noch als Gaddhafi ist er ein Glied einer Kette von Feinden Israels. Aber es ist letzten Endes nicht egal, wer den System-Change dort betreibt, ob es nun die Wahhabiten sind, die den Schiah-Rigel sprengen wollen, oder die amerikanische und europäische Rüstungsindustrie, die noch Altbestände entsorgen wollen um dann am "Aufbau" dabei zu sein. Im einen, wie im anderen Fall steht das Ergebnis für Israel nicht fest und es muß nicht notwendigerweise besser aussehen, als es jetzt ist. Nervig ist allein das auf die Trähnendrüsen drückende Medientheater samt Gerechtigkeitskulisse.

Meinetwegen kann Assad und sein Regime verjagt werden, aber nur unter einer Bedingung: Es sollte hinterher besser werden, und die Insurgenten sollten sich am Machtapparat gütlichtun, und nicht an der Zivilbevölkerung. Überhaupt: So ein System-Change muß nicht notwendigerweise mit solch archaischen Methoden blutig betrieben werden. Gibt es denn überhaupt keine Intellegenz mehr in den intelligenten Diensten?   

2 Ber-told Ber-told

Datum: 11.06.2012 - 12:34

Vielleicht fangen Sie, verehrter diktatur-geschädigter Brak, einfach mal mit der (eigenen) "Intelligenz" an,  und verlassen die bis ans Paranoide grenzende, struktuell antisemitische und so KGB-modernisierte, bis in ihre Art von ISRAEL-Feundschaft hinübergerettete Art von antiwestlichem Antiwest-/ Großverschwörungsdenken. -

Denn zieht man die Judenfeindschaft ab, so war seit 1900 Inhalt und Funktion aller "Protokolle d.W.v. Zion"-beeinflußten Weltverschwörungspropaganda oder entspr. spontane "Eingebungen", daß sie sich vor allem gegen den Westen, für seine Spaltung, die Abspaltung Russlands von Europa, für eine entsprechende kriegerische Haltung oder für die Fanatisierung des Islam ausrichteten.

Typischerweise fallen Ihnen  n i c h t  die Interessen der russischen "Rüstungsindustrie" ein;  haben die etwa keine Absatzschwierigkeiten ?

Hatte nicht schon die SU intensive ideologische und Waffen- Beziehungen zur "Diktatur" Syrien, so wie zu allen krass antisemitischen Staaten, inklusive der blutigen Stabilisierung des Khomeini-Regimes ?

War nicht gerade der antisemitische Charakter der pan-arabischen und mit (zuvor) islam-national-sozialistisch agierenden Staaten und Kampfgruppen der ideale Anknüpfungspunkt für eine nach-/stalinistische Expansionspolitik in Afrika und Asien, den man KGB-geleitet noch weiter anfeuerte, als er schon mit MB- und SS-Unterstützung gekommen war ?

Was will Russland mit einem Marinestützpunkt in Syrien, - zur Verteidigung ist das Unsinn. Und beliefert nicht Gazprom-Russland längst wieder die schärfsten Antisemiten wie den Iran mit den (2.- ?) schärfsten Waffen !?   - Russland, in dem längst in großem Maße und erneut nach dem Prozess gegen die "Protokolle"-antisemitische PRAWDA eben diese, dort schon früher Progrome und den NS mitanstachelnde Schrift weit verbreitet ist,  verhält sich dazu gewissermaßen passend,  als wollte es schlimmsten Verdacht gegen seine Politik bestätigen oder das was es anderen vorwirft, selber tun   - was erwiesenermaßen für alle Schüler der "Weisen von Zion", nicht nur das Hitlerregime, so typisch ist.

Ich schlage also vor dazu das SCHWARZBUCH DES KGB 2 zu lesen , http://www.nicht-mit-uns.com/nahost-infos/texte/1fishman0705biglie.html  und evtl zusätzlich ROTBUCH: Stalin und die Juden" von Arno Lustiger oder DER EWIGE SÜNDENBOCK v. Tilman Tarach ...

Wie leidvoll und verfahren die Situation in Syrien auch sein mag  - und wie richtig es war trotz der DEUTSCHEN VERRATS Gaddhafi abzuräumen zu helfen -   gewissermaßen ist das Geschehen optimal (militärpolitisch günstig) für ISRAEL, was  geradezu wieder eine Neuanwendung der "Protokolle"-Matrix nach dem Verdummungsmotto cui bono provozieren müsste, auch bei deutschen "Infokriegern" und "truthern", die im Falle Lybiens den westlichen IMPERIALISMUS gar schon, nach dem abgelutschten "Öl", auf WASSER-Raub-Kriegspfad sahen.

Und die NABUCCO ist auch (fast ?) erledigt, - ebenfalls gut zur Zähmung der antiisraelisch -proislamischen Kräfte auf der strategischen Südost-Achse !

 

3 Ber-told Ber-told

Datum: 11.06.2012 - 12:44

Nur eins noch:  Snipereinsatz von "KUKUS" ist sicher ein schlechtes Geschäft für die westl. "Waffenindustrie"

4 Ber-told Ber-told

Datum: 11.06.2012 - 19:52

Nur eins noch:  Snipereinsatz von "KUKUS" ist sicher ein schlechtes Geschäft für die westl. "Waffenindustrie"