`Legitime Israel-Kritik´ in der NZZ: Avraham Burg sieht grüne Linien. Stimmen hört er aber noch nicht.

`Legitime Israel-Kritik´ in der NZZ:

Avraham Burg sieht grüne Linien. Stimmen hört er aber noch nicht.

Avraham Burg, seiner eigenen Vorstellung nach vor allem als ehemaliger Prominenter bekannt, von der israelischen Öffentlichkeit aber so gut es eben geht vergessen, hat sich für die Neue Zürcher Zeitung in einem sogenannten Debattenbeitrag zu Wort melden dürfen. Dieser Debattenbeitrag besteht vor allem aus einer, und zwar Burgs eigener Meinung, und hätte von der Redaktion der NZZ dementsprechend ein Monologbeitrag genannt werden müssen, hätte man der Wahrheit die Ehre geben wollen.

von Gerrit Liskow

Es steht in den rund tausend Worten, die Burg für die NZZ on-line gebracht hat, nicht viel drin, das sich sinnvoll auf die Wirklichkeit außerhalb seiner “politischen” Vorstellungen beziehen lässt, und man könnte Burgs Monologbeitrag ruhigen Gewissens als das bezeichnen, was er ist: ein assistiertes Selbstgespräch.

Könnte, denn der ganze “politische” Windbeutel, den die NZZ den deutschsprachigen Israel-Freunden serviert, enthält als einziges Quentchen Wahrheit jene unbewiesene und unbelegbare Behauptung, dass die sognannten Grüne Linie eine “international anerkannte Grenze” (so Burg wörtlich) wäre, zumal eine Grenze “zwischen Israel und den Palästinensischen Gebieten” (wiederum O-Ton Burg).

Dazu ist zu sagen, dass die besagte Linie nichts Anderes abbildet, als die Positionen der IDF und die Positionen jener arabischen Armeen, die Israel im Rahmen des Unabhängigkeitskrieges, unmittelbar nach der Gründung des modernen jüdischen Staates im Jahre 1948, gleich wieder vernichten wollten; eine Realität, die von Avraham Burg “politisch” zweckdienlich ausgeblendet wird.

Diese Linie hätte international bestimmt nicht so viel Erfolg gehabt, hätte man damals nicht einen Stift mit einer so sympathischen Farbe zur Hand gehabt; “grüne Linie” geht nun mal leichter von der Zunge, als “graue Linie”, “braune Linie” oder “schwarze Linie”.

Es bildet dieser grüne Strich auf dem Papier übrigens nur provisorische Gebietsansprüche beider Seiten ab, denn der endgültige Grenzverlauf sollte und soll nach den Bestimmungen der entsprechenden UN-Resolution das Produkt von Verhandlungen zwischen beiden Seiten sein.

Ein Gedankenexperiment

An dieser Stelle machen wir ein kleines Gedankenexperiment; ich bin mir sicher, Herr Burg kennt es. Stellen Sie sich vor, verehrte Leserinnen und Leser, Sie haben ein Stückchen Land bekommen. Dieses Land grenzt an ein Nachbargrundstück.

Der genaue Verlauf der Grenze zwischen ihrem Land und dem Nachbargrundstück ist durch irgendein behördliches Missgeschick nicht genau bestimmt worden. Es ist lediglich verordnet: Sie sollen den Grenzverlauf mit dem Nachbarn aushandeln. Schön und gut, werden Sie sagen, reden wir mit den Nachbarn, wenn wir dafür unser eigenes Stückchen Land haben können.

Nun ist es aber leider so, dass Sie zwar bemüht sind, mit den Nachbarn über das Thema ins Gespräch zu kommen, diese Nachbarn aber nicht mit ihnen reden möchten. Stattdessen werden Sie mit Abfall beworfen, unter den ihre Nachbarn gelegentlich, wenn sie einen ganz besonders schlechten Tag gehabt haben, auch mal ein paar Steine mischen, weil Schläge auf den Hinterkopf angeblich die Denkleistung befördern (die lieben Nachbarn meinen es ja nur gut mit Ihnen).

Für alle praktischen Gründe brauchen Sie aber eine Grenze, und sei es auch nur, um Ihrem Gärtner zu sagen, bis zu welcher Stelle er den Rasen mähen soll. Und ich möchte es Ihnen ersparen, aufzuzählen, was im zivilisierten Mitteleuropa, auch in Deutschland, alles passieren kann, wenn etwas oder jemand vom einen Grundstück auf das andere gelangt, ohne dort hinzugehören.

Wir alle kennen ein paar Geschichten aus dieser Rubrik, wo Nachbarn sich spinnefeind sind, weil einer mal einen Apfel gepflückt hat, der dem Nachbar gehört hätte, oder weil der Wind etwas Laub auf die vekehrte Seite vom Gartenzaun geweht hat.

In Ermangelung einer Verhandlungslösung mit anschließender verbindlicher Grenzziehung bestimmen Sie nun also allein, bis zu welcher Stelle der Gärtner den Rasen mäht, die Hecke stutzt und das Unkraut jätet; um nichts anderes handelt es sich bei der heute gültigen Grenzziehung, die für alle praktischen Zwecke die grüne Linie ersetzt, die man 1949 auf die Landkarte gemalt hat, und die übrigens mit Ausnahme von Jerusalen mit ihr identisch ist. Die territorialen Ansprüche beider Seiten wurden un werden davon nicht endgültig geregelt.

Aber auch abgesehen von Ausnahmen, wo der heutige Grenzverlauf nicht identisch mit der grünen Linie ist, kann es ein diffiziles Unterfangen werden, eine Planungs- oder Umsetzungvariante, die für die Menschen vor Ort zweckdienlich und vorteilhaft wäre, vom Obersten Gericht genehmigt zu bekommen.

Ich vermute, dass Avraham Burg breits davon gehört haben wird, dass dieses Oberste Gericht nicht immer und schon gar nicht zwangsläufig der Meinung ist, dass das, was praktisch sinnvoll wäre, auch rechtlich möglich ist; so gehört sich das schließlich in einer Demokratie.

Die “politische” Offensive

Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, aber dennoch bemerkenswert, mit welcher Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit das Shalom-Achshav Urgestein Burg zum internationalen Rechtsbruch aufruft, indem er die brühmt-berüchtige internationale Gemeinschaft pseudo-ultimativ auffordert, sich über geltende UN-Resolutionen hinwegzusetzen und jene Grenzen per Zollbestimmung zu definieren, die nach wie vor das Ergebnis einer Verhandlungen zwischen beiden Seiten sein sollen.

Avraham Burg ist mit dieser Attacke auf geltende internationale Rechtsnormen übrigens in bester Gesellschaft, denn auch die US-Außenministerin, Frau Clinton, hat bereits in Aussicht gestellt, sich über die einschlägigen UN-Resolutionen hinwegsetzen zu wollen, um dem Mullah-Regime die Urananreicherung auf 20% zu gestatten, wenn es dem lieben “Frieden” dient.

Und eine der ersten “politischen” Offerten an die Klientel des Frankreich à la Hollande war es bekanntlich, die sogenannte grüne Linie in offiziellen Dokumenten als Staatsgrenze zwischen Israel und “Palästina” zu betrachten; ich erwähne das nur, um von solchen Höhepunkten internationaler Rechtspflege zu schweigen wie etwa jenem britischen Werberat, nach dessen Meinung es sich bei der Aussage, Jerusalem befindet sich in Israel, um irreführende Werbung handelt.

Herr Burg und wie er die Welt sah

Nun ist es so, dass Herr Burg sich im Laufe seiner aktiven Phase sein ganz eigenes Imaginarium und Idearium zusammengesponnen hat. Das ist sein gutes Recht. Bemerkenswert ist daran nur, dass in seiner “politischen” Phantasy-Welt jemand nicht ganz Unwesentliches nur ganz am Rande existiert: nämlich die heute sogenannten Palästinenser, in ihrer Funktion als Subjekte der PA.

Für Herrn Burg ist es offensichtlich so, dass der desolate Zustand der beiderseitigen Beziehungen allein das Werk Israels ist; die Palästinenser hingegen sollen in den Jahrzehnten seit ihrer Erfindung durch die PLO ganz und gar untätig gewesen sein.

Diese Behauptung entspricht der Höhe des Israel-kritischen Bewusstseins des Jahres 1983, scheint aber spätestens nach dem Mord an Rabin in ihrer intellektuellen Entwicklung stehenbgeblieben zu sein, durch eine freiwillig-unfreiwillige, symptomatische Ausblendung jedweder Wirklichkeit außerhalb des eigenen Kopfes.

Insbesondere jener Realitäten, die auch an Herrn Burgs stattlicher Wohngegend nicht ganz spurlos vorbeigegangen sind; ich beziehe mich auf die Terror-Intifada ab 2001. Doch diese, so will es das “politische” Mantra des sozial akzeptablen Antizionismus, war und ist die Schuld der israelischen Politik. Und die Erde ist eine Scheibe.

Wer so argumentiert, wie Herr Burg in der NZZ, wertet den Terror auf und adelt ihn damit zu einem satisfaktionsfähigen Politikangebot unter vielen. Das lässt das Herz des Israel-kritischen Bewusstseins in Europa und im Rest der Welt schneller schlagen, denn genau das lässt man sich nur zu gerne sagen, wenn es “politisch” wird: Dass beide Seiten sich nicht nur nichts nähmen, sondern das einer von beiden Schuld daran ist. Na-Sie-wissen-schnon-wer.

In der Folge entgeht Avraham Burg in dieser durch und durch selbstgefälligen, selbstzweckhaften ideologischen Konstruktion der Unterschied zwischen Terror und Politik, und damit die Asymetrie zwischen einem demokratischen Rechtsstaat und pseudo-demokratisch verfasstem Racketeering (wie lange ist die Abbas-Amtszeit jetzt abgelaufen, ohne dass es auf dem Gelände der PA Neuwahlen gab?).

Herrn Burg geht es darum, jenen moralischen Relativismus und jene politische Äquidistanz zu konstruieren, die eine scheinbare Analogie von Staatsterror und Rechtstaat demonstrieren, und den wesentlichen Unterschied zwischen beiden verschwinden lassen: die individuellen Freiheitsrechte.

Es ist wohlgemerkt Herrn Burgs gutes Recht, das zu versuchen. Er möge nur bitte zugestehen, dass nicht alle Menschen seine Vorliebe für Aufklärungsverrat und die Unterschreitung zivilsatorischer Mindeststandrads teilen, sobald es “politisch” wird.

Der will doch nur spielen?

Es scheint so zu sein, als wären die heute sogenannten Palästinenser, also jene Menschen, die unter der Verwaltung der PA leben müssen, für Herrn Burg nur in ihrer Funktion als Opfer jener von ihm unterstellten israelischen Politik von Interesse, die er unmöglich machen will; hat er eigentlich schon von palästinensischer Selbstverwaltung gehört?

Aber es würde ja Herr Burg nach seinen eigenen Worten nicht einmal dann in die West Bank fahren, wenn es wohltätigen Zwecken dient. Was zweierlei illustriert: in welcher Funktion die real existierenden Palästinenser für ihn besonders interessant sind, nämlich als Mittel “legitimer Israel-Kritik”. Und wie wenig er sich in deren Wirklichkeit zurechtfinden würde, wenn er sich im Ernst auf sie einlassen müsste.

Palästina-Solidarität, die ihrem eigenen Anspruch gerecht würde, sollte zunächst mal Freiheit von der Besatzung durch Hamas und Fatah fordern. Denn es ist ja gar nicht einzusehen, wie drei Millionen Menschen von dieser PA-Kleptokratie mit freundlicher Unterstützung der EU um jede sinnvolle Perspektive betrogen werden, etwas aus sich und ihrem Leben zu machen.

Aber nicht doch, wird Herr Burg sagen, denn für ihn sind die Rollen in diesem Konflikt ganz anders besetzt; für ihn sind Hamas und Fatah wohl nicht zwei pseudo-staatlich verfasste Racketbanden, sondern “legitmer Widerstand”? Mag sein, wie es will, denn er “weiß” immerhin:

Palästinensisches Land über die Grüne Linie hinaus zu kolonisieren, geht in die Gegenrichtung: Es erzeugt fanatische, nationalistische, fundamentalistische und antidemokratische Energien, die alle bürgerlichen israelischen Grundfesten erschüttern.

Der Terror gegen Israel – liegt nur an Israel! Bingo, auch so manche Leserin, so mancher Leser der kreuzliberalen NZZ lässt sich bestimmt immer wieder gerne sagen, dass der Hass auf den “Juden unter den Staaten” nur an eben diesem Juden, pardon: diesem Israel, liegt; vor allem an seiner “Siedlungs”-Politik.

Am liebsten lässt man sich das im distinguiert “Israel-kritischen” Millieu aus berufenen Mund sagen. Und wer könnte auf subtilere Art berufener dazu sein, der “legitmen Israel-Kritik” zu ihrem nach einem gewissen “Gedicht” etwas angeschlagenen Glanz zurückzuverhelfen, als der Sohn eines überzeugten Zionisten und Ministers der National-Religiösen Partei, Yosef Burg, sel. A.?

Wenn sowas von dessen Sohn kommt, gibt das einen ganz besonders kostbaren Kronzeugen der “Israel-Kritik”, aber schlägt Burg junior hier vielleicht den Sack und meint den Esel (sich selbst?)?

Der Autor und sein Double

Es geht Avraham Burg nur scheinbar um das Los der Menschen, die unter der Kuratel der PA und EU stehen und übrigens recht geschickt darin sind, das Beste aus ihrer verzwickten Situation zu machen, wenn sie beispielsweise als Einwohner von Jerusalem die israelische Staatsbürgerschaft beantragen, um sich gegen alle “politischen” Eventualitäten des “Friedens”-Prozesses abzusichern.

Das Imaginarium, oder auch der “politische” Wahn, des ehemaligen Avodah-Funktionärs mit Sitz in Rechaviah hingegen kommt in der NZZ zur vollen Blüte, wenn Burg schreibt:
Denn alles, was über die Grüne Linie hinaus passiert, betrifft Israels dunkles Alter Ego. Sein versteckter Charakter offenbart sich dort. Boshaft, aggressiv und unzugänglich. Diese Persönlichkeit droht die Macht zu ergreifen über die guten und menschlichen Strukturen des rechtmässigen Israel.

Das ist unfreiwillig etwas komisch, erinnert es doch nicht von ungefähr an den literarisch sehr erfolgreichen Topos vom Doppelgänger, der einst die wesentliche Zutat international sehr gefragter Schauermärchen und Gruselstories war, wie etwa “Dr. Jekyll und Mr. Hyde”.

Herr Burg sollte diesen Absatz besser umschreiben: Alles, was nach Anbruch der Nacht passiert, betrifft Dr. Jekylls dunkles Alter Ego (das Araham Burg ihm hiermit erfolgreich angedichtet hat). Boshaft, aggressiv, unzugänglich (na ja, wir wissen doch, wessen Geistes Kind dieser Dr. Jekyll ist). Diese Persönlichkeit droht die Macht zu ergreifen – ups, das war jetzt bestimmt nicht so gemeint, wie es übesetzt worden ist.

Das Märchen von Onkel Avraham

Und so weiter und so weiter. Aber im Ernst: Wenn er seine “politischen” Halluzinationen auf einen entfernten Planeten in einer Galaxie jenseits des Anbeginns der Zeit verlagert, ausformuliert und mit ein paar interessanten Spezialeffekten versieht, sollte er sein Sujet mal an Roland Emmerich faxen, der macht vielleicht einen Spielfilm draus.

Und wo “politische” Science-Fiction aus dem Hause Burg und andere anti-zionistische Gruselmärchen auf jeden Fall reißenden Absatz finden, ist die Hauptnachrichtensendung des deutschen Staatsfunks, mit dem sich die Nation ihr “politisches” Imaginarium tapeziert, wenn es Israel-kritisch wird.

Ferner schreit Herr Burgs “Debattenbeitrag” nach einem Spiegel-Interview mit anschließender Vortragsreise durch Europa (natürlich nur dahin, wo es schön ist und wo die Menschen angenehm sind). Glückwunsch, Herr Burg, Ihre Sommerfrische ist gerettet! Denn so spricht Burgsche Palästina-Solidarität:

Mit internationaler Hilfe müssen wir versuchen, diese Dämonen zu vertreiben, und uns auf die positiven Seiten Israels zurückbesinnen.

Mit anderen Worten: Burg will die “Befreiung” Israels vom Zionismus. Na, wenn er seinen “wahren Israel-Freunden” bei der Links-Partei, Rubrik Palästina-Solidarität, damit mal nicht zu viel versprochen hat. Die arme Inge “Frauendeck” Höger verbringt doch jetzt wieder ihr ganzes Wochenende neben ihrem Festnetzanschluss und wartet auf den Anruf aus Jerusalem, pardon: aus dem besetzten “Palästina”.

Zu und zu schade, dass man mit der Mavi Marmara noch nicht nach Rechavia kommen kann, nicht wahr, liebe Palästina-Solidarier? Warum verbreitert Ihr nicht einfach das Mittelmeer bis zur grünen Linie, dann habt Ihr die Befreiung der besetzten Gebiete erreicht, der PA-Staat würde vom Fluss bis zum Meer reichen, dann seid ihr alle glücklich und könnt nach hause gehen? Wäre doch viel einfacher als dieser untaugliche “Friedens”-Prozess.

 

http://www.nzz.ch/meinung/debatte/die-wahren-feinde-israels-1.17235815

 

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14.06.2012




1 reiner schleicher reiner schleicher

Datum: 14.06.2012 - 21:51

Ein sehr schöner Artikel, in dem Information, Argumentation und Polemik in einem guten Verhältnis stehen.

2 wolf wolf

Datum: 16.06.2012 - 17:24

bei Liskow, ergeht es mir wie bei Harald, ich kann beide aufgrund ihrer hetzerischen äusserungen sowie ihrer lernresistenz nicht mehr ernst nehmen.

3 Harald Harald

Datum: 16.06.2012 - 18:56

Man Junge HEUL doch !

Ignoriere sie einfach, auch wenn es schwer fällt, aber leider gefällts du dir in der Rolle des Opfers so gut, du bist scheinbar nur dann glücklich, wenn du andere Beschimpfen und über dein Elend heulen kannst.

Jetzt werde ich auch noch beschimpft, weil ich dir armen, verfolgten und vergasten Wolfi nicht geholfen habe, deinen Bildungseifer zu demonstrieren.

Tja, wie man an den Beiträgen von dir und dem Brak sieht, wäre es dann doch wohl doch besser gewesen nen Container mit Tempotaschentüchern zu schicken.