Der grausame israelische Maestro im Vatikan willkommen
Wenn ein Jude, der es besser weiß, versucht Israel anzuschwärzen, dann verursacht das eine besondere Art von Ekel. Besonders, wenn dieser Ruhm bedeutet, dass auf seine gehört wird. Und besonders, wenn er „die Seite aufschlägt“, die mit jüdischem Blut übergossen ist.
Giulio Meotti, Arutz-7, 16. Juli 2012
Papst Benedikt XVI. genoss die Musik Beethovens, dirigiert von Daniel Barenboim und gespielt vom West-Östlichen Diwan, seinem aus Musikern aus Israel und arabischen Ländern bestehenden Orchester, „die hoffen die Sache des Friedens zu fördern“. In einer Rede sagte der Papst: „Musik eint Menschen über jede Trennung hinweg.“
Die katholische Kirche, die heute schwer damit beschäftigt ist die jüdische und freie Existenz des Staates Israel zu bekämpfen, könnte keinen besseren Ausführenden ausgesucht haben als diesen gefühlskalten und egozentrischen „Maestro“, kosmopolitischen Juden und selbsterklärten Weltbürger.
Eine Woche vor seinem Auftritt in Rom veröffentlichte Barenboim ein Interview mit dem SPIEGEL, in dem er „die Politisierung der Erinnerung an den Holocaust in Israel“ zusammen mit der „Allianz der rechten und orthodoxen Juden, die heute in Israel regieren“ und „Israels starke Lobby in Washington“ attackierte. Er blendete nicht nur den arabischen Hass gegen Israel aus („die Palästinenser waren zuerst nicht antisemitisch; sie akzeptierten nur ihre Vertreibung nicht“), sondern Barenboim lehnte es auch ab als Israeli bezeichnet zu werden: „Worauf kann man da heute stolz sein? Wie kann man in einem Land Patriot sein, das seit 45 Jahren fremdes Land besetzt? Eines, das nicht in der Lage ist zu akzeptieren, dass es auch eine andere Darstellung der letzten 60 Jahre gibt?“
Und dann die ultimative eindimensionale historische Einkapselung: „Ja, die Palästinenser hätten die Teilung Palästinas am 29. November 1947 akzeptieren können und das genau machten sie nicht, weil sie glaubten, die Teilung sei ungerecht. Warum können wir das nicht als historische Tatsache akzeptieren und die Seite umblättern? Das ist einfach unmenschlich.“
Das ist Barenboim, der jüdische Antisemit.
Mitbegründer seines Orchester war der verstorbene palästinensische Intellektuelle Edward Said, der Intifada-Ideologe, der – peinlich, peinlich – mit der Kamera erwischt wurde, wie er an der libanesischen Grenze nach dem israelischen Rückzug Steine auf IDF-Soldaten warf und der sich einen Namen als einer der glühendsten Befürworter der Vernichtung des jüdischen Staates machte.
Letztes Jahr führte der berühmte Dirigent ein Ensemble europäischer Musiker nach Gazas Hamastan; es befanden sich darunter Italiener aus dem weltberühmten Opernhaus La Scala in Mailand. Der jüdische Pianist und Dirigent, der einst zusammen mit seiner verstorbenen Frau Jacqueline Du Pre 1967 für israelische Soldaten spielte, überschritt mit einer höchst unethischen Geste eine rote Linie: „Wir spielen dieses Konzert als Zeichen unserer Solidarität und Freundschaft mit der Zivilgesellschaft des Gazastreifens“, sagte Barenboim. Er wünschte außerdem der in Ägypten unterzeichneten Einheitsvereinbarung zwischen Hamas und Fatan „Erfolg“.
Barenboim lehnte es ab an den Feierlichkeiten zu Israels 60-jährigem Bestehen 2008 teilzunehmen, während er ein Buch signierte, das er mit Said geschrieben hatte; er lehnte es ab von einer Reporterin von Israels Armeeradio interviewt zu werden, weil die eine IDF-Uniform trug.
2008 erhielt Barenboim einen palästinensischen Reisepass, eine Geste, die von der ehemaligen, von der Hamas geführten palästinensischen Einheitsregierung befürwortet wurde. Er schwor also einer antisemitischen Körperschaft die Treue, die versucht das andere Land auszulöschen, von dem Barenboim einen Pass hat: „Israel“.
Im März 2002, als Jihad-Gruppen Selbstmordanschläge gegen israelische Restaurants, Einkaufsmeilen und Cafés lancierten, spielte Barenboim in Ramallah.
2005 verglich Barenboim während eines Vortrags an der Columbia University in New York israelische Soldaten mit Nazis.
Sein Schweigen, wenn er denn schweigt, sagt auch viel. Im August 2003 dirigierte er ein Friedenskonzert seines jüdisch-arabischen Orchesters in Spanien. Derweil wurde in Jerusalem ein Bus der Linie 2, voller hareidischer Juden, die von der Westmauer zurückkehrten, gesprengt. Unter den Toten und Verletzten waren viele Kleinkinder. Der völkermörderische Schlag wird wegen der großen Zahl von Babys inzwischen „der Anschlag auf die Kinder“ genannt. Barenboim hätte das Spanien-Konzert nutzen können, um ddas Massaker an Juden zu verurteilen. Doch er schwieg stille.
Jetzt wendet sich der humanistische Held, der unschuldige Demokrat, der Atheist und linke Hüter der Menschenrechte an den Papst, um seinen horrende Vision dessen zu fördern, wie eine „jüdisch-arabische Utopie“ für die Juden aussehen würde.
Wir leben in einer Zeit, in der beschämende Kaltschnäuzigkeit, arroganter Antisemitismus und politischer Opportunismus eine tödliche Besessenheit für einen mörderischen Frieden schaffen.
Mit seiner so eleganten Anmaßung sagte Barenboim: „Die Kunst muss triumphieren.“ Selbst umd en Preis eines weitere jüdischen Blutbades.
So wie dem, dass stattfand, als dein geliebter Größenwahnsinniger, Richard Wagner, dessen Glaube an „Wahrheit als Schönheit und Schönheit als Wahrheit“ seinen logischen Ausgang in den Gaskammern fand.
Nachtrag: Von Ulrich Sahm erreichte mich am 26. Juli 2012 die folgende Meldung
Erklärung des UNO-Sonderkoordinators Robert Serry zur Verschiebung eines geplanten Konzerts in Ostjerusalem
Zur sofortigen Veröffentlichung
Jerusalem, 25. Juli. Der UNO-Sonderkoordinator für den Friedensprozess im Nahen Osten, Herr Robert Serry, bedauert verkünden zu müssen, dass ein geplantes Konzert des Orchesters West-Östlicher Diwan in Ostjerusalem verschoben worden ist. Die Vereinten Nationen waren erfreut ein solches Ereignis präsentieren zu können, besonders, da der Sonderkoordinator sich sehr bewusst ist, dass die Lebenswirklichkeit der im besetzten Ostjerusalem lebenden Palästinenser schwierig ist. Kultur, Erholung und die tagtäglichen Aktivitäten leiden als Folge der Besatzung.
Das international gefeierte Orchester West-Östlicher Diwan, vom verstorbenen palästinensischen Akademiker Dr. Edward Said und Daniel Barenboim gemeinsam gegründet, hat sich lange darum bemüht begabte palästinensische, israelische und Musiker aus anderen Ländern des Nahen Ostens in ihrem gemeinsamen Streben nach musikalischer Güte und Verständnis zusammenzubringen. Maestro Barenboim hat unermüdlich dafür gearbeitet das Orchester zu entwickeln und seine musikalischen Geschenke denen zu bringen, die unter den Folgen des Konflikts leiden. Letztes Jahr waren die Vereinten Nationen zufrieden seine Bemühungen zur Aufführung eines einzigartigen Auftritts in Gaza zu ermöglichen, um die Menschen dort zu unterstützen, was von ihnen Rückhalt erhielt.
Der Sonderkoordinator hatte gehofft ein ähnliches Konzert in Ostjerusalem für Mitglieder der Zivilgesellschaft durchzuführen. Doch diese Bemühungen sind von der Teilnahme der palästinensischen Zivilgesellschaft abhängig. Unter Zurkenntnisnahme der Einwände einiger Gruppen wurde – mit Bedauern – entschieden die Pläne für das Konzert nicht weiter zu verfolgen. Statt, wie manche sagten, damit die Besatzung zu „akzeptieren“, würde eine solche Veranstaltung aus seiner Sicht eine starke Botschaft geschickt haben, dass die Palästinenser in der Lage sein müssen ihre kulturellen Rechte und Freiheiten in der einzigartigen Stadt Jerusalem zu erfahren, von der die Vereinten Nationen glauben, dass sie sich zur offenen Hauptstadt zweier Staaten entwickeln muss, die in Frieden und Sicherheit Seite an Seite leben. Herr Serry ist enttäuscht, dass das Konzert derzeit nicht weiter geführt wird und dass die Palästinenser in Ostjerusalem nicht die Gelegenheit haben werden ein solch einzigartiges kulturelles Angebot in ihrer Stadt zu genießen.
Richard Iron, Chief Public Information Officer
United Nations Special Coordinator’s Office
…
Kommentare:
(1) Der Mann lässt vom “besetzten Ostjerusalem” reden – das ist ziemlich widersprüchlich, die Stadt so zu trennen, wenn andererseits „die Vereinten Nationen glauben, dass sie sich zur offenen Hauptstadt zweier Staaten entwickeln muss, die in Frieden und Sicherheit Seite an Seite leben“. Entweder ist die Stadt im „Osten“ besetzt und getrennt oder sie ist die eine Stadt. Anscheinend mag Herr Serry keine von Juden geeinte Stadt. Wenn schon, dann muss sie von anderen geeint werden.
(2) Die UNO kuscht also vor Extremisten. Was in Ramallah und im Gazastreifen möglich war, ist in „Ostjerusalem“ nicht drin. Warum eigentlich nicht dann das Teil nach „West“-Jerusalem verlegen? Ah, das geht nicht, dann ist die antiisraelische Symbolwirkung weg. Das umständliche Herumeiern Serrys, der von „einigen Gruppen“ sprechen lässt, entlarvt ihn: Diese „einige Gruppen“ sind Terrorbanden, die ohne Rücksicht auf Verluste alles ablehnen, was ihnen nicht passt. Und während in Gaza und Ramallah die Herrschaftsgruppen noch den Daumen draufhielten, um Propagandasiege feiern zu können, wird das in Jerusalem nicht gemacht – Jerusalem ist immer ein anderer Fall.
(3) Die Araber beweisen mit ihrer „Opposition“ zu diesem Propaganda-Konzert, dass sie absolut und ausschließlich antisemitisch agieren. Für sie spielt es keine Rolle, dass Barenboim sich offen und übelst gegen Israel stellt, selbst ständig in die antisemitische Kiste greift und einseitig Propaganda gegen Israel und für die Terroristen macht. Es interessiert sie nicht, dass er „Ehrenbürger Palästinas“ ist. Für sie ist er Jude/Israeli und hat als solcher nichts im Land verloren. Gleiches gilt für die Kollaborateure seines Orchesters – Juden und Araber, die zusammen musizieren sind Symbol der Besatzung und dürfen nicht sein, auch nicht, wenn sie für die palästinensische Sache und gegen Israel streiten. Das wäre „Normalisierung“.
(4) An Jerusalem lässt sich die gesamte Propaganda offenbaren, die von Seiten der Araber in Ramallah und Gaza betrieben wird. Alles Schönreden und alle hohlen Worte gelten spätestens dann nichts mehr, wenn Jerusalem ins Spiel kommt. Hier gelten nur noch die extremsten Positionen, alles „Harmlosere“ wird verteufelt und abgelehnt.
Übersetzung: Heplev - Originalartikel
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27.07.2012
Datum: 27.07.2012 - 09:02
"(...) Die katholische Kirche, die heute schwer damit beschäftigt ist die jüdische und freie Existenz des Staates Israel zu bekämpfen, kön (...)"
nach diesem bullshit habe ich aufgehört zu lesen. Wie israelische Staatsbürger oder Juden Barenboi, und dessen Auftreten und Agieren empfinden ist eine Sache, aber wer die Katholische Kirche, so wie oben geschehen, unter einen absurden Generalverdacht stellt, der hat jegliche Legitimität zur Teilnahme an einem arumentativ ausgeführten Diskurs verspielt.
Datum: 27.07.2012 - 11:16
Dieser Artikel wirft ein Schlaglicht auf das Elend israelischer Öffentlichkeitsarbeit oder besser: auf die Versäumnisse derselben in den letzten Jahrzehnten.
Sich jetzt beleidigt und teilweise unsachlich (kath. Kirche) hinzustellen und in muslimischer Manier zu blöken, bringt gar nichts. Außer dem Gegenteil.
Das Verhalten Barenboims belegt vielmehr die ausgesprochen erfolgreiche Volksfront Strategie der Palästinenser, während Israel weitgehend schwieg.
Israel lässt sich seit Jahrzehnten den Diskurs diktieren und brauchte erst einen Netanjahu, der erkannte, daß für jede hingehaltene Hand umgehend der ganze Arm ausgerissen werden soll.
"Ostjerusalem". Hatten wir schon mal in Deutschland. Damals hieß das bei uns "Ostberlin".
Die Schreibweise war politischer Standort, weshalb Demokraten sich nicht dieser von der SED/Die Linke verfügten Volksfront Schreibe bedienten.
Genau so, wie es immer nur ein Berlin gab, gibt es nur ein Jerusalem. In allen Himmelsrichtungen: Nord-Jerusalem / Ost-Jerusalem / Süd-Jerusalem / West-Jerusalem
Der richtige Weg, was Israel täglich, weltweit, morgens, mittags und abends offensiv kommunizieren muss, ist hier nachzulesen:
Datum: 28.07.2012 - 22:17
Schalom meine Freunde, Ich habemit meinen 83 Jahren die Nazizsit und den Holocaust erlebt. Üner den Vatilan braucht mir keiner was zu erzöhlrn.In den 3ß--bis 40 Jahren hat der damalige Papst<< auf der Seite Hilers gestandem.Nach dem Krieg 1945-1948 hat der Vatikan Pässe für hohe SS -Führer und ander Nazis ausgestellt
damit sie sicher nach südamerika ound nach den Arabischenländern Reisen konnten. Das <<geheimwort war Odessa.<<Für uns israelis hat die Kath.Kirche bis heute nichts übrig.Am liebsten wäre ihen <<wenn Israel auf krinr Landkarte mehr zu sehen wäre. David
Datum: 30.07.2012 - 13:54
Eine Schweigeminute für die ermordeten israelischen Spieler von 1972 war zu viel verlangt. Aber dieser aufgeblasene Vollpfosten Barenboim wurde indirekt geehrt, indem er als Fahnenträger der olympischen Fahne fungieren durfte.
Die Welt steht einfach nur Kopf. Unschuldige Opfer palästinänischer Terroristen werden verdrängt während israelhassende, den Terroristen huldigende Pseudo Intelektuelle umschmeichelt werden. Heutzutage reicht es Israel zu hassen und Terroristen zu umwerben und schon gilt man der breiten Masse als Friedensstifter. Möge G-tt uns vor solch einer Welt schützen.
Datum: 31.07.2012 - 13:09
lieber David,
das stimmt wohl so nicht ganz, denn auch damals wie heute war mediale Propaganda bzw. mediale Verschwiegenheit ein Mittel, um zu verfälschen. Der damalige Papst hat eine Erklärung, die eindeutig gegen die Nazis gerichtet war, schnell wieder zurück gezogen, weil durch sie noch viel mehr Juden unmittelbar in Todesgefahr gekommen wären. Er hat sich am Ende seines Lebens sehr gegrämt, weil er nur ein paar tausend Juden retten konnte, und nicht mehr. Ein Einlenken in Richtung Nazis war teilweise auch eine Aktion zur Rettung des eigenen Lebens oder in diesem Fall des Lebens anderer. Wenn die k. Kirche insgesamt wirklich so nahe an die Nazis gerückt wäre, so hätten nicht hunderte kath. Priester in den KZs sterben müssen. Wer als Katholik seinen Prinzipien treu war, ist von den Nazis bekämpft worden. Natürlich haben einige Bischöfe lieber kooperiert, was aber nicht ausreicht, eine Genrealverurteilung auszusprechen. Das Judentum ist traditionell kein Feind der Kirche, wobei sie aber heute leider sehr weit nach links abrutscht, also nicht besser, als würden sie nach rechts rutschen.....
Das mit den Pässen ist natürlich ein Skandal, laut Wikipedia gab es einige Geistliche, die glaubten, der Nationalsozialismus sei ein Bollwerk gegen den Bolschewismus und daher gut zu heißen, solange er nicht an die Stelle des Christentums tritt, wie etwa Alois Hudal.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Hudal
Dieser dachte, die zu rettenden Kriegsverbrecher hätten Schutz verdient, da sie von den Nazis nur ausgenutzt worden seien, was natürlich sehr zweifelhaft ist. Hat der Papst die Rattenlinie unterstützt, so sicher nicht, weil er ein Nazi war. Wikipedia: Vorsicht ideologisch nicht immer neutral:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rattenlinie
deutsch








