
Hörspiel `Republik der Verrückten´:
Queere Stimmen aus dem Iran
Am vergangenen Donnerstag hatte das Hörspiel "Republik der Verrückten" in Berlin seine Premiere. Oliver Kontny lässt darin auch schwule Stimmen aus der sogenannten "Islamischen Republik Iran" zu Wort kommen. In dem islamofaschistischen Gottesstaat sind seit der Machtergreifung der Mullahs im Jahre 1979 nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen bis zu 6.000 schwule Jugendliche und Männer hingerichtet worden - zum großen Teil als Spektakel öffentlich inszeniert durch Erhängung an Baukrähnen.
Das Hörspielprojekt "Voice of Iran" läuft in vier Ländern und in fünf Sprachen an und beschäftigt sich mit den massiven und blutrünstigen Menschenrechtsverletzungen im radikalislamistischen Gottesstaat. Initiiert und produziert wird es vom schwedischen Rikstheater.
Während etwa die BBC eine Fassung in englischer Sprache und eine Fassung in Farsi, der Landessprache im Iran, produzierte, wurde vom Offenen Kanal Istanbul eine türkische Version produziert und ausgestrahlt.
Kontny hat dokumentarisches Material aus dem Iran in das berühmte persische Liebesepos von Laila und Madjnun gewoben. Da ist etwa ein schwer depressiver Student, der im Park einen Mann küsst. Ein Richter, der immer wieder Frauen zum Tode verurteilt. Eine Mutter, die sich für ihren schwulen Sohn einsetzt. Eine Sechzehnjährige, die ihren Vergewaltiger erschlägt.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, das Agitatoren derzeit gerade beim Thema Homosexualität - bei dem vielen Menschen nicht nur im Nahen und Mittleren Osten der Staat Israel als Leutturm der Freiheit und exaktes Gegenstück zum Iran gilt, den Staat Israel zu delegitimieren und das Judentum zu dämonisieren versuchen, in dem sie etwa in tiefbraunen Falterschlägen sich als "Freunde Israels" tarnen um dann zu schreiben, Israel würde zum Judentum übergetretene Schwule des Landes verweisen und das Judentum würde Schwulen den Übertritt verweigern.Mit diesen geschickt verbreiteten Fälschungen wollen die Neonazis aber nicht nur den Antisemitismus subtil fördern und verbreiten, sondern zugleich von ihrem "Vorbildstaat" Iran und seinen Verbrechen ablenken. Und um von ihrem Antisemitismus und Rechtsextremismus abzulenken, versuchen sie sogar Alibi-Juden einzubinden - Tatsächlich aber ist an ihrer Ausrichtung kein Zweifel möglich.
zbe / Foto: Öffentliche Hinrichtung schwuler Jugendlicher im Iran
Links zum Thema:
Kommentare
Kommentar abgeben
Der Tag - Nachrichtenüberblick
Demokratie muß wehrhaft sein:
Die Bekämpfung des Antisemitismus: Ein Kernanliegen des Bundesministers des Innern
Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes fand am 13. Juni 2013 in Berlin eine vom ukrainische OSZE-Vorsitz und dem Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR) veranstaltete Konferenz zum Thema "Addressing the Security Needs of Jewish Communities: Challenges and Good Practices" (Sicherheitsbedarf jüdischer Gemeinden: Herausforderungen und Gute Praktiken)
[weiterlesen]
So ist Israel:
„Wow!“ und „Mega!“ – Die U21-EM-Gewinner sind aus Israel zurück
Gemeinsam mit der BILD verloste die Botschaft des Staates Israel drei Reisen für 2 Personen zu der U21-EM in Israel. Die Gewinner – Toby und Tobi, Sarah und Julia, Hannah und Sven – schilderten uns während und nach der zehntägigen Reise ihre Eindrücke. Ihr Programm vor Ort wurde von StandWithUs zusammengestellt und gesponsert.
Bereits nach dem ersten Tag
[weiterlesen]
Uni Tel Aviv und Technion bieten Online-Kurse an
Die Universität Tel Aviv und das Technion in Haifa haben am Sonntag bekannt gegeben, dass sie sich dem Projekt Coursera anschließen werden, das bereits von 80 Universitäten weltweit, darunter die Hebräische Universität Jerusalem, betrieben wird.
Coursera ist das weltweit größte E-Learning Projekt. Es wurde ursprünglich von zwei Professoren der
[weiterlesen]
Israel - PA:
Wirtschaftskooperation wird wieder aufgenommen
Finanzminister Yair Lapid und sein palästinensischer Amtskollege Shukri Bishara haben am Sonntag vereinbart, die Wirtschaftskooperation zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde wieder aufzunehmen. Die beiden Minister sprachen im israelischen Finanzministerium in Jerusalem zunächst über vertrauensbildende Maßnahmen.
Bei dem Treffen wurde
[weiterlesen]
Die täglichen Vorkommnisse vom 17.06.2013
Die täglichen Vorkommnise, die zeigen, wer wie friedlich ist, aber von den deutschen Medien nicht berichtet werden
Montag, 17.06.2013:
- Araber setzten 12 Lichtmasten in Adam in Brand. Vorher setzten sie auf der Schnellstraße 60 Reifen in Brand, errichteten eine Barriere aus Steinen vor der jüdischen Ortschaft und stahlen 500 Meter Elektrokabel vom
[weiterlesen]
Unbelehrbare und unverbesserliche Demokratiefeinde:
Wie die DKP zum 60. Jahrestags des 17. Junis die Opfer verhöhnt
Bis 1989 wurde die demokratiefeindliche „Deutsche Kommunistische Partei“ (DKP) aus Ost-Berlin politisch, organisatorisch und personell gesteuert sowie mit jährlich durchschnittlich 60 Millionen DM finanziell ausgehalten. In der Hochzeit hatt die Partei in ihren Reihen sowie in einem Geflecht an Neben- und Tarnorganisationen in der alten Bundesrepublik zeitweilig bis zu fast
[weiterlesen]
[Video]Türkei am Rande des Bürgerkriegs?
Mit Chemikalien und Messern gegen die Demokratiebewegung
Update 17 : 30 : Erdogan droht jetzt unverholen mit dem Einsatz des Militärs gegen die eigene Bevölkerung +++
Der staatsterroristische Repressionsapparat des islamistischen Erdogan-Regime setzt offenbar auf eine zunehmende Eskalation der Situation in der Türkei und ist bereit, auch einen regelrechten Bürgerkrieg in Kauf zu nehmen, um an der Macht zu
[weiterlesen]
„Pet Shop Boys“ widerstehen antisemitischer Boykotthetze
Trotz Aufforderungen zum Boykott will das britische Pop-Duo „Pet Shop Boys“ seinen geplanten Auftritt in Tel Aviv am kommenden Sonntag nicht absagen. Eine pro-palästinensische Gruppe, der eine Nähe zu terroristischen und islamistischen Gruppen nachgesagt wird, hatte die Band zur Absage aufgefordert und den demokratischen Rechtsstaat Israel als
[weiterlesen]
Nasrallah´s Bruder in Syrien getötet
Der Bruder des Chefs der im Libanon operierenden radikal-islamistischen Terrororganisation Hisbollah, Khadar Nasrallah, ist laut einem Bericht des israelischen Fernsehsenders Channel 2 bei Gefechten getötet worden. Die Hisbollah hat, auch auf Weisung des Irans, Tausende von Kämpfern in den syrischen Bürgerkrieg zur Unterstützung des Assad-Regimes
[weiterlesen]
60. Jahrestag des 17. Juni 1953:
Volksaufstand gegen die Diktatur - „Wir wollen freie Menschen sein!“
Der Bundestag hat am Freitag, 14. Juni 2013, in einer Gedenkstunde desVolksaufstandes in der „DDR" vor 60 Jahren, am 17. Juni 1953, gedacht. In seiner Gedenkrede warb Bundespräsident Joachim Gauck dafür, den 17. Juni als Symbol der Freiheitstradition aus der "Erinnerungsreserve" herauszuholen. So werde vonengagierten Bürgergruppen vorgeschlagen, dem 17. Juni im Sinne eines
[weiterlesen]
Bundesregierung gedachte der Opfer des Aufstandes vom 17. Juni 1953
Der 17. Juni vor 60 Jahren bleibe unvergessen. "Er ist ein bedeutender Markstein der deutschen Geschichte", so die Kanzlerin am Mahnmal für die Opfer des Volksaufstandes in Berlin,
Aus Wut wurde Mut
Im Juni 1953 seien Menschen in der DDR auf die Straßen gegangen, um gegen die schlechten Arbeitsbedingungen und die katastrophale Versorgungslage zu demonstrieren,
[weiterlesen]
[Video] Die Wahrheit über die Flüchtlinge
Im heutigen Video veranschaulicht und erklärt der bekannte israelische Politiker Danny Ayalon anhand der historischen Fakten die Flüchtlingsfrage – ein Problem, das bei allen Friedensverhandlungen Konflikt immer wieder zu einer schier unlösbaren Angelegenheit wird. Wer sind die Flüchtlinge und warum sind sie nach 60 Jahren immer noch ein Thema? Warum sind auch jene
[weiterlesen]
Queer Calling Berlin:
Bilder vom LGBT-Stadtfest in Schöneberg
In der Hauptstadt war am Wochenende der erste Höhepunkt des diejährigen Pride Monats in Berlin: Zum 21. Mal fand das schwul-lesbische Stadtfest in der Motzstraße und in den Seitenstraßen statt.
Bis zu 500.000 Besucher – unter ihnen auch Berlins Regierender Bürgermeister Dr. Klaus Wowereit – sorgten rund um den Nollendorfplatz nicht nur wieder
[weiterlesen]
Netanyahu zu Wahlausgang im Iran: Was zählt, sind Taten
Bei der wöchentlichen Kabinettssitzung am Sonntag erklärte Ministerpräsident Binyamin Netanyahu zum Wahlausgang im Iran:
„Was das Ergebnis der Wahlen im Iran betrifft, so machen wir uns keine Illusionen. Die internationale Gemeinschaft darf sich nun nicht von Wunschdenken leiten und sich verführen lassen, im Druck auf den Iran nachzulassen, der nötig ist,
[weiterlesen]
BBC gibt Gummi für palästinensische Stänkereien
HonestReporting Media BackSpin, 16. Juni 2013
Man kann immer davon ausgehen, dass jede positive Entwicklung in Jerusalem, ob in den Bereichen Verkehr, Tourismus oder ähnlichem, mit einer negativen palästinensischen Antwort kommentiert wird. Und man kann stets mit der BBC rechnen, wenn es gilt, aus einer positiven Geschichte eine negative zu machen, um palästinensischen
[weiterlesen]
Jüdisches Kalenderblatt : Montag, 9. Tamus 5773 – 17. Juni 2013
Tages- HalachaHilchot Schabat - 35116. Kapitel – Spiele am Schabat oder Jom Tov- Es ist verboten, auf eine Schreibtafel zu schreiben, auf der eine Schrift durch das Zusammenheftenzweier Schichten entsteht, ohne dass ein Schreibstift dafür verwendet werden muss. (Das Löschender Schrift erfolgt durch das Auseinandertrennen beider Schichten und ist
[weiterlesen]
deutsch








