
Meggies Herz versagte mit nur 53 Jahren
Kennengelernt habe ich die junge, schlanke, quirlige Meggie mit den auffallend rötlichen Haaren bei einer Hauptversammlung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, in der sie sich vehement für die Unterstützung der Kandidatur “ihres“ abwesenden Abgeordneten Siegried Vergin (SPD) einsetzte. Der Deutsche Bundestag war noch in Bonn, ich selbst war Mitglied der CDU/CSU Fraktion – unterschiedliche politische Parteien sollten schon damals in der DIG für mich kein Thema sein. Als der Deutsche Bundestag nach Berlin umzog, kam auch Meggie. Ich lud sie sofort ein, bei uns als stellv. Vorsitzende mitzumachen. Sie schien darüber erfreut und auch erstaunt zu sein, wurde gewählt und hat ihr unbedingtes, unermüdliches und unbezähmbares Engagement für die deutsch-israelische Freundschaft in unsere Arbeitsgemeinschaft bis zur letzten Sekunde ihres kurzen Lebens eingebracht.
Die DIG Berlin und Potsdam verdankt ihr unendlich viel. Unser Internet Auftritt, stets aktuell, wird bundesweit beachtet und gilt als Vorbild für offensive Selbstdarstellung unserer Arbeit. Meggie hat die Seite aufgebaut und bienenfleißig bearbeitet, oft bis spät in die Nacht. Häufig konnte ich abends ankündigen daß der Veranstaltungsbericht mit Fotos bereits am nächsten Tag nachzulesen sein werde. Unsere jährlichen Israelreisen gäbe es ohne Meggie sicher nicht. Liebevoller, akkurater und intensiver ausgearbeitet und vorbereitet kann man sich Reisen und Programme kaum vorstellen. Viele erlebten Israel auf diese Weise zum ersten Mal und kamen nicht mehr los. Viele Reisende sind Mitglied der DIG geworden, in jedem Fall wurden sie Mitglied in Meggies Fanclub.
Ideen für Veranstaltungen, jederzeitige Ansprechbereitschaft und treusorgende, umsichtige Mitgliederbetreuung waren weitere Markenzeichen. Woher nahm Meggie dieses aufopferungsvolle Eintreten für Israel und die deutsch-Israelische Freundschaft?
„Nie wieder“ war ein Leitmotiv für sie. Nie wieder Antisemitismus, nie wieder Krieg – sie wollte die richtige Lehre aus der schrecklichen Deutschen Geschichte ziehen. Meggie trat bereits 1980 in die SPD ein. 1985 wurde sie Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und stellv. Vorsitzende des Jugendforums. Dadurch wurde sie auch Mitglied im Präsidium der DIG. Auch im „Verein gegen Vergessen – Für Demokratie“ arbeitete sie seit 1993 mit.
Seit 1990 organisierte sie Gedenkstättenfahrten und Israelreisen für das Jugendforum, für die SPD, für die Bundeszentrale für Politische Bildungsarbeit
Ihre Magisterarbeit schrieb sie bei Prof. Karl-Dietrich Bracher über das Thema „Der Deutsche Zionismus zur Zeit der Weimarer Republik – Ideologie und Praxis in der Reaktion auf den Antisemitismus“.
Israel war ihr Leben, ihre Liebe, ihre Leidenschaft. Sie riß alle mit. Man konnte sich mit ihr „kabbeln“, ja, auch streiten – ihrer Liebe zur gemeinsamen Arbeit in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft tat das nie Abbruch. Man mußte sie einfach lieb haben, jeder hatte sie lieb, ich werde sie, wir werden Meggie im Herzen behalten.
Tot ist nur, wer vergessen wird. Wir werden Meggie nie vergessen.
Jochen Feilcke
Der Tag - Nachrichtenüberblick
Der Weg aus der Sackgasse:
Ein Fahrplan zum Frieden in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Aufruf der Initiative Schalom
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin befindet sich in einer der tiefsten Krisen ihrer Nachkriegsgeschichte. Wen die Schuld dafür trifft, interessiert uns an dieser Stelle nicht. Fest steht, dass (fast nach dem europäischen Vorbild) eine Finanzkrise zu einer Vertrauenskrise geworden ist. Ob zwischen verschiedenen Gruppen der Gemeinde, zwischen
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Al-Dura-Report:
Zeitung druckt kritisches Zitat eines linken israelischen Medien-Watchdogs mit Verbindungen zu Charles Enderlin*
HonestReporting Media BackSpin, 21. Mai 2013
Bildtext rechts: Eine große Lüge sagt mehr aus über die Größe des Schadens als über das Ausmaß der Unwahrheit
Die Berichterstattung des Daily Telegraph über den Al-Dura-Report der israelischen Regierung beinhaltet sicherlich zu Recht eine Stellungnahme des France2-Korrespondenten Charles
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Russische S-300-Raketen auf dem Weg nach Syrien:
Israels Luftwaffenchef warnt vor unmittelbarer Kriegsgefahr
von Ulrich J. Becker, Jerusalem
Wie gerade berichtet wurde, gab der Oberbefehlshaber der israelischen Luftwaffe Eschel gestern an, dass die viel diskutierten hochmodernen S-300 Luftabwehrlenkraketen auf dem Weg nach Syrien sind.
Gleichzeitig warnte er, dass ein Krieg jederzeit ausbrechen könne und dass Israel die Stationierung von S-300 in Syrien nicht dulden kann
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Norwegens jährlicher Tag des Hasses
von Dr. Manfred Gerstenfeld
Die jährlichen Feiern zum 1. Mai haben in Norwegen nicht nur mit dem Internationalen Tag der Arbeit zu tun. Man könnte sagen, dass er für die norwegischen Gewerkschaften eine Zweitrolle als Israelhass-Tag hat. Hauptkoordinator der Veranstaltungen ist LO, die Dachorganisation der norwegischen Gewerkschaften. Vor jeder großen Zusammenkunft
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King David unter 100 besten Hotels weltweit
Das Jerusalemer King David Hotel ist unter die 100 besten Hotels der Welt gewählt worden. Die Rangliste wird jährlich vom Luxus-Livestyle-Magazin Robb Report herausgegeben.
In der Begründung hieße es:„In seinem magischen Mix von Geschichte und Hedonismus hat dieses 233-Zimmer Hotel in seinen 83 Jahren bereits Präsidenten und
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Soldat im Golan durch Mine getötet
Ein Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) ist am Dienstag auf den Golan-Höhen durch eine Mine getötet worden.
Der Soldat war Teil eines Minenräumkommandos im Südgolan.
Ein hoher Offizier erklärte am Abend gegenüber Journalisten, der genaue Hintergrund des Vorfalls sei noch unklar. „Die Mine war identifiziert worden,
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Peres empfängt litauischen Außenminister
Präsident Shimon Peres hat am Dienstag in seinem Amtssitz in Jerusalem den litauischen Außenminister Linas Linkevikius zu einem Arbeitstreffen empfangen.
Themen des Gesprächs waren die Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern und die israelischen Beziehungen zur EU.
Litauen übernimmt im Juli die EU-Ratspräsidentschaft, und
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Die täglichen Vorkommnisse vom 22.05.2013
Die täglichen Vorkommnise, die zeigen, wer wie friedlich ist, aber von den deutschen Medien nicht berichtet werden
Mittwoch, 22.05.2013:
- Bei Bethlehem beschädigten Steine werfende Araber ein israelisches Auto.- Die übliche Meldung aus dem Libanon: Israelische Flugzeuge fliegen Scheinangriffe im Süden des Landes.- Bei Bethlehem beschädigten
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Mazedonischer ESC-Verlierer erregt über die „schwule Lobby“:
Nur Schwuchteln!
Der Eurovision Song Contest ist vorbei, aber immer noch tobt es in Esma Redzepovas Seele. Gemeinsam mit dem über vierzig jüngeren Sänger Vlatko Lozanoski sang sie im Halbfinale das Lied “Pred Da Se Razdeni” für Mazedonien und verpasste den Finaleinzug. Jetzt hat sie sich zu dem Ergebnis geäußert:“Das ist unglaublich. Nur Schwuchteln!
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„Streitbare und unbeugsame Stimme der Demokratie“
Die SPD feiert heute in Leipzig ihren 150. Geburtstag. Eine der ersten Gratulanten war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für ihren Dienst an unserem Land gebühre der SPD Respekt und Anerkennung, erklärte Merkel vor dem Festakt in Leipzig.
Die Bundeskanzlerin nimmt heute zusammen mit Bundespräsident Joachim Gauck an der Jubiläumsfeier im Leipziger Gewandhaus
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Israel Apartheid? Israelischer Abgeordneter darf nicht auf Tempelberg beten
Der israelische Abgeordnete Moshe Feiglin von der Regierungspartei Likud kämpft einen einsamen Kampf: Weil Ministerpräsident Netanjahu ihm nicht erlaubt, auf dem Tempelberg zu beten, stimmt er in der Knesset aus Protest konsequent gegen die eigene Regierung. Diese hat ihm jetzt seinen Sitz im Erziehungsausschuss gestrichen. Feiglin wurde durch einen anderen Abgeordneten ersetzt.
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Deutsche Journaille über `Soldatenmord´:
Das Opfer war der Täter
von Gerrit Liskow
Nach dem bestialischen Terrorangriff auf einen Zivilisten in London bemühen sich deutsche Medien, allen voran „Spiegel online“, Tat und Motiv zu relativieren und zu verschleiern, wer das wirkliche Opfer des Mordanschlags von gestern ist.
Stellvertretend für die mit dem Terrorismus kokettierende Sichtweise der deutschen Journaille tut
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