Falsche Zeit für Israel-Bashing

Falsche Zeit für Israel-Bashing




Wahrscheinlich verfolgen die Leitartikler der New York Times keine Nachrichten.

Nur so kann man sich erklären, warum nur einen Tag, nachdem Mahmud Abbas Israels Angebot zurückwies, 125 palästinensische Gefangene im Austausch für nicht weniger als eine neue Runde von Friedensgesprächen freizulassen, die New York Times wieder einmal Israel für den derzeitigen Stillstand bei den Friedensgesprächen beschuldigt.

In einem Kommentar über den Levy-Bericht wird mit keinem Wort darauf hingewiesen, dass Abbas weitere Gesprächsangebote ausschlägt. Stattdessen lesen wir eine Litanei von Vorwürfen gegenüber Israel:

Die Hoffnungen der Palästinenser auf einen unabhängigen Staat schwinden mehr und mehr. Israel treibt den Bau neuer Siedlungen in der Westbank voran, dazu die Kontrolle über weitere Teile Ostjerusalem, das die Palästinenser als ihre Hauptstadt beanspruchen. Währenddessen werden Friedensgespräche – die beste Garantie für eine dauerhafte Lösung – immer aussichtsloser.

Nicht nur Palästinenser geben die Hoffnung auf. Israelis auf der Suche nach einer friedlichen Lösung des Konflikts haben auch wenig zu feiern. Und warum ist das so? Warum verlaufen die Friedensgespräche – die große “Garantie für eine dauerhafte Lösung” – im Sand? Ganz einfach: die Palästinenser verweigern sich Gesprächen.

Und es kommt noch schlimmer. Ein paar Zeilen weiter unten heißt es in der NYT:

Nun, da Netanjahu die Koalition unter seiner Führung erweitert hat, gibt es keine Ausreden mehr dafür, seine kontraproduktive Siedlungspolitik zu beenden und seinen neuen politischen Einfluss zu nutzen, um ein Friedensabkommen mit den Palästinensern voranzubringen.

Wann wird die New York Times Abbas und die palästinensische Führung mit den gleichen Maßstäben beurteilen, wie sie das bei Netanjahu tut? Wann werden wir sehen, dass Leitartikler der New York Times den Palästinensern sagen, dass deren Entschuldigung für ihre stetige Zurückweisung von Verhandlungsgesprächen nicht mehr akzeptiert wird?

Nun, das ist nicht passiert, und es ist schwer abzusehen, ob es morgen eintrifft. Im Augenblick kann Israel es der New York Times-Redaktion nicht recht machen, die Palästinenser machen jedoch alles richtig.

 

Bernd Dahlenburg

 

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Dienstag, 17 Juli 2012





Ich wieß, es ist eine besch... lage... doch eben müssen wir wissen dass nicht nur deutschland, d EU und Co erperssen Israel... sondern noch viel naaaaahe Freunde.... Leider sind sie uns zu nahe.... auch wenn sie über d große see sind....!

 

Mehr mag ich aber nicht dazu sagen... wer weist, könnte sein d manche erkennen wem ich meinte!