Erdogan-Land: Übergriffe auf alevitische Minderheit in der Türkei

Erdogan-Land:

Übergriffe auf alevitische Minderheit in der Türkei




In der armenisch-kurdisch-türkischen Stadt Malatya in Ostanatolien in der Türkei soll es laut Angabe meines Kollegen und Freundes Özgür Cebe zu einem Übergriff auf die alevitische Minderheit gekommen sein. Seine Eltern kommen aus Malatya und sind selber Aleviten. Die Übergriffe scheinen zur Zeit noch anzuhalten.

So wie es aussieht soll eine alevitische Familie von Fundamentalisten attackiert worden sein, weil sie sich dem Fasten zu Ramadan verweigert haben soll. Der Bürgermeister soll den Angriff nicht verurteilt haben. Selbst die Polizei soll nicht versucht haben, dem Mob Einhalt zu gebieten.

Den Unruhen soll ein Streit zwischen zwei Personen vorangegangen sein. (Laut einer Version soll sich der Streit darüber entfacht haben, dass sich Aleviten darüber beschwert haben sollen, von einem traditionellen Trommler früh am Morgen geweckt worden zu sein, um an die Pflicht des Fastens erinnert zu werden.) Seitdem sollen die Aleviten des Ortes Angst haben, auf die Straße gehen zu können, da Aggressoren vor den alevitischen Häusern auf und ab gehen und die Menschen mit den Worten “Wir sind gekommen, um euch die Religion beizubringen” bedrohen sollen. Auch sollen alevitische Häuser angezündet worden sein. Nicht wenige sollen mit Steinen beworfen worden sein. Die türkischen Behörden sollen zu allem Überfluss den Aleviten den Wegzug vorgeschlagen haben. Rufe wie “Dreckige Aleviten – Dreckige Kurden” sollen zu hören gewesen sein. Die Unruhen sollen am Samstag angefangen und erst heute ihr Ende gefunden haben. Allerdings soll die sunnitische Seite eine Fortsetzung angekündigt haben.

Özgür Cebe sagt dazu: “Die Fundis glauben ja, im Namen Gottes zu handeln. Aber wenn sie den Qur-an lesen würden, würden sie sehen, dass der Qur-an selbst sagt, dass es keinen Zwang im Glauben geben darf.” Da ich noch weniger der türkischen Sprache mächtig bin als Özgür, schließe ich mich seiner folgenden Bitte an:

“Da mein Türkisch nicht sehr gut ist, bitte ich um Übersetzungen und Informationen. Bitte das Thema nicht in die Anonymität versenken lassen. Das wollen natürlich alle. Und bitte keine Pauschalisierung der Sunniten. Ich bin sicher, dass ein Großteil der Sunniten das ablehnt.”

Also bitte, wer weiß mehr?

 

Tapfer im Nirgendwo

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Montag, 30 Juli 2012






Die Ereignisse sind unschön und zeigen exemplarisch, wie eine sunnitische Mehrheitsgesellschaft mit ihren Minderheiten umgeht. Aber was hat das alles mit Israel zu tun?



"So wie es aussieht SOLL eine alevitische Familie von Fundamentalisten attackiert worden sein, weil sie sich dem Fasten zu Ramadan verweigert haben soll. Der Bürgermeister soll den Angriff nicht verurteilt haben. Selbst die Polizei SOLL nicht versucht haben, dem Mob Einhalt zu gebieten.

Den Unruhen SOLL ein Streit zwischen zwei Personen vorangegangen sein. (Laut einer Version SOLLl sich der Streit darüber entfacht haben,  USW USW 

 

ein bisschen viel SOLL, Genaues weiss man nicht.

Der Titel scheint aber über tatsächliche Ereignisse zu berichten.

Buurmann stellt selbst die Frage nach den tatsächlichen Eregnissen.

HaOlam sollte nicht einfach so Gerüchte in den virtuellen Raum stellen.

Was SOLL das?