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Ermittlungen gegen linksextremen Gefährder: Johann G. an Angriffen in Budapest beteiligt

Ermittlungen gegen linksextremen Gefährder: Johann G. an Angriffen in Budapest beteiligt


Nach Recherchen soll der als "linksextremistischer Gefährder" eingestufte Johann G. an Angriffen auf Rechtsextremisten in Budapest beteiligt gewesen sein. Dies könnte den Sicherheitsbehörden neue Erkenntnisse über linksextreme Strukturen und Organisationsformen liefern. G. wird bereits an zahlreichen Überfällen und Angriffen auf Rechtsextremisten beteiligt gewesen sein.

Ermittlungen gegen linksextremen Gefährder: Johann G. an Angriffen in Budapest beteiligt

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden ermittelt derzeit gegen sieben deutsche Staatsbürger, die mehrheitlich aus Sachsen und Thüringen stammen, wegen der mutmaßlichen Beteiligung an den Taten. Einer der Verdächtigen ist Johann G. aus Leipzig, der vom Bundeskriminalamt (BKA) als "linksextremistischer Gefährder" eingestuft wird und seit mehr als zwei Jahren auf der Flucht ist. Er soll an zahlreichen Überfällen und Angriffen auf Rechtsextremisten beteiligt gewesen sein, unter anderem auf den rechtsextremen Wirt einer Szenekneipe in Eisenach.

Die Aussagen des Kronzeugen Johannes D. in dem Dresdner Strafprozess und beim sächsischen LKA sind für die Ermittlungsbehörden von Bedeutung, weil Polizei und Verfassungsschutz im Bereich Linksextremismus - anders als beim Rechtsextremismus - nur wenig über Strukturen und Organisationsformen wissen. In der Vernehmung beim LKA Sachsen sagte Kronzeuge D., dass eine Gruppe ein flexibles Geflecht sei und dass man nicht immer mit den gleichen Leuten was unternehme oder mache. Als Beispiel nannte er den Überfall auf Leon R.: "In Eisenach waren Leute dabei, die ich vorher gar nicht kannte."

Der mutmaßliche Drahtzieher Johann G. soll laut MDR-Recherchen auch zu einem Kreis von mindestens elf Verdächtigen zählen, die in Budapest zugeschlagen haben sollen. Die mutmaßliche Beteiligung von Tobias E. an den Angriffen in Budapest führt den Ermittlungsbehörden Verbindungen zwischen den gewalttätigen Geschehnissen in Ungarn und dem Strafverfahren gegen Lina E. vor Augen. Lina E. ist die Verlobte von Johann G. und steht derzeit mit drei weiteren Angeklagten vor dem Dresdner Oberlandesgericht. Auch ihnen werden gewalttätige Angriffe auf Rechtsextremisten sowie die Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen insgesamt sieben gewalttätige Überfälle auf Rechtsextremisten vor. An den Taten waren teilweise bis zu 20 Personen beteiligt.

Johannes D. zählt aus Ermittlersicht zum inneren Kreis der mutmaßlichen linksextremistischen kriminellen Vereinigung um Lina E. und Johann G. Wie schwierig es für die Sicherheitsbehörden ist, linksextreme Strukturen und Organisationsformen aufzuklären, zeigte während des Dresdner Strafprozesses auch die Aussage des LKA-Beamten, der Johannes D. vernommen hatte. Für die Polizisten blieb unklar, wie die Verdächtigen zueinander standen oder miteinander agierten. Deswegen entwarfen die Vernehmer selbst ein dreiteiliges Schaubild.

Im Rahmen der Ermittlungen gegen die linksextremistische kriminelle Vereinigung um Lina E. und Johann G. konnten die Sicherheitsbehörden nun auch Verbindungen zu den Angriffen auf Rechtsextremisten in Budapest im Februar dieses Jahres aufdecken. Mehrere deutsche Staatsbürger, darunter auch Johann G., sollen an den Angriffen beteiligt gewesen sein, bei denen mehrere Rechtsextremisten teils schwer verletzt wurden.

Diese neuen Erkenntnisse könnten den Sicherheitsbehörden wichtige Informationen über die Strukturen und Organisationsformen der linksextremistischen Szene liefern, die bisher nur wenig bekannt sind. Insbesondere im Bereich des Linksextremismus tun sich die Behörden oft schwer, diese Informationen zu gewinnen.

Im Zentrum der Ermittlungen steht dabei die linksextremistische kriminelle Vereinigung um Lina E. und Johann G., die bereits seit längerem im Visier der Sicherheitsbehörden steht. Derzeit läuft ein Strafprozess gegen Lina E. und drei weitere Angeklagte am Dresdner Oberlandesgericht, denen insgesamt sieben gewalttätige Überfälle auf Rechtsextremisten vorgeworfen werden.

Johann G. gilt dabei als einer der Drahtzieher hinter den Straftaten und steht im Verdacht, Rädelsführer der mutmaßlichen linksextremistischen kriminellen Vereinigung zu sein. Er befindet sich seit mehr als zwei Jahren auf der Flucht und wird vom Bundeskriminalamt als "linksextremistischer Gefährder" eingestuft.

Die Aussagen des Kronzeugen Johannes D. im Dresdner Strafprozess sind für die Ermittlungsbehörden dabei von großer Bedeutung, da er als Mitglied des inneren Kreises der kriminellen Vereinigung wichtige Informationen über die Strukturen und Organisationsformen der Szene liefern kann. Allerdings zeigt sich auch hier, wie schwierig es für die Sicherheitsbehörden ist, linksextreme Strukturen und Organisationsformen aufzuklären, da diese oft flexibel und nicht festgelegt sind.

Insgesamt zeigt sich also, dass die Ermittlungen gegen die linksextremistische kriminelle Vereinigung um Lina E. und Johann G. wichtige Erkenntnisse über die Strukturen und Organisationsformen der linksextremen Szene liefern können. Dies ist besonders wichtig, um gegen extremistische Gruppen vorzugehen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.


Autor: David Müller
Bild Quelle: Symbolbild


Montag, 27 März 2023

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