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Hamas will russischen Geisel Alexander Troufanov bald freilassen

Hamas will russischen Geisel Alexander Troufanov bald freilassen


Die Hamas will den russischen Geisel Alexander Troufanov freilassen – als Geste an Moskau. Doch die zweite Phase der Verhandlungen bleibt ungewiss.

Hamas will russischen Geisel Alexander Troufanov bald freilassen

Die Terrororganisation Hamas hat angekündigt, den russischen Geisel Alexander Troufanov bald freizulassen. Dies erklärte Musa Abu Marzouk, stellvertretender Chef des Hamas-Politbüros, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Sputnik. Troufanov sei trotz seines militärischen Hintergrunds für eine Freilassung vorgesehen, als „Antwort auf Russlands Haltung zur Palästinenserfrage“, so Abu Marzouk.

Das Schicksal eines weiteren russischen Geisels, Maxim Herkin aus der Donbas-Region, werde erst in der zweiten Phase des Abkommens entschieden, betonte er. Hamas wolle Herkins Freilassung prioritär behandeln, ließ aber keine konkreten Details erkennen.

Russlands Einfluss auf die Geiselfreilassung

Die Freilassung Troufanovs erfolgt im Rahmen diplomatischer Bemühungen zur Geiselrückgabe. Russland hat sich wiederholt für seine Bürger eingesetzt, die seit dem 7. Oktober in Gaza festgehalten werden. Bisher hat die russische Regierung jedoch keine offiziellen Angaben zum Zeitplan oder zu den Verhandlungen gemacht.

Troufanov, ein 27-jähriger Ukrainer mit russisch-israelischer Staatsbürgerschaft, wurde aus dem Kibbutz Nir Oz entführt. Er verbrachte zwei Geburtstage in Gefangenschaft. Seine Eltern, seine Großmutter und seine Partnerin Sapir Cohen wurden ebenfalls verschleppt. Sein Vater wurde in der Geiselhaft ermordet, während seine Partnerin und weibliche Verwandte bereits im November freikamen.

Die Terrorgruppe Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) veröffentlichte zwei Lebenszeichen-Videos von Troufanov während des Krieges. Derzeit laufen Vermittlungen zwischen Israel und Hamas, unterstützt von den USA, Ägypten und Katar, um eine zweite Phase des Geiselabkommens auszuhandeln.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Hostages and Missing Families Forum


Montag, 03 Februar 2025

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