Antisemitischer Terroranschlag in Halle: Knobloch: `Mitgefühl mit den Opfern des Angriffs´

Antisemitischer Terroranschlag in Halle:

Knobloch: `Mitgefühl mit den Opfern des Angriffs´

Knobloch: `Mitgefühl mit den Opfern des Angriffs´


Am Mittwoch erschoss ein Attentäter vor der Synagoge von Halle (Saale) zwei Personen. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, erklärt hierzu:

Knobloch: `Mitgefühl mit den Opfern des Angriffs´

„Der entsetzliche Anschlag mit zwei Todesopfern an der Hallenser Synagoge erfüllen uns mit Trauer und Wut. Unsere Gedanken sind in diesem Moment bei den Opfern dieses Terrorangriffs und bei ihren Angehörigen.“

„Wenn ein schwer bewaffneter Terrorist auf offener Straße mordet und wenn ein Zentrum jüdischen Lebens in einer deutschen Stadt am höchsten jüdischen Feiertag mit Schusswaffen und Sprengsätzen angegriffen wird, dann ist das ein Angriff auf das Zusammenleben in unserem Land. Der Schutz der Bürger ist die wichtigste Aufgabe des Staates. Gegenüber denen, die andere gewaltsam bedrohen, muss er mit aller gebotenen Härte vorgehen.“

Knobloch erklärte weiterhin: "Dieses schreckliche Attentat macht deutlich, wie schnell aus den Worten von politischen Extremisten Taten werden können. Der demokratische Staat und die freiheitliche Gesellschaft stehen gemeinsam in der Pflicht, einzuschreiten und die weitere Ausbreitung von Extremismus jetzt zu stoppen, um noch Schlimmeres zu verhindern. Mich würde in dieser Situation interessieren, was die AfD zu solchen Exzessen sagt, für die sie mit ihrer Unkultur von Hass und Aufhetzung den Boden bereitet hat.“

Lobend hob Knobloch abschließend den spontanen Solidaritätsbesuch des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter hervor, der gemeinsam mit der Münchner Kommunalreferentin Kristina Frank am Abend an den Gebeten zu Jom Kippur in der Hauptsynagoge „Ohel Jakob“ teilnahm und sich mit einer kurzen Rede an die Betenden wandte.
„Der Besuch des Oberbürgermeisters setzte an diesem furchtbaren Tag das richtige Zeichen. Seine Überzeugung, dass jüdische Menschen in diesem Land weiterhin eine Heimat haben werden, ist auch nach diesem Tag meine Hoffnung. Meine besondere Dankbarkeit gilt dabei den Polizeikräften insbesondere hier in München, die unser Gemeindezentrum und die Einrichtungen der jüdischen Gemeinschaft tagtäglich wirksam und verlässlich schützen.“


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Allexkoch [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]


Donnerstag, 10 Oktober 2019






Liebe Frau Knobloch, Trauer, ja Wut? Die jüd. Gemeinde Halle hat unverantwortlich gehandelt! Die Sicherheits-maßnahmen total vernachässigt und ist mit viel "Masel" noch sehr glipflich davongekommen! Wäre die Türe, wie durch einen glücklichen Zufall nicht verschlossen gewesen, hätte der Terrorist ein Blutbad veranstaltet. So hat er in seinem Frust, einen Dönerbudenbesitzer und eine Pasantin erschossen. Mit mit seiner Handgranate, noch auf einem jüdischen Friedhof seinen Frust an Toten abgelassen! Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen der Opfer!

Alle hofften,ein islamistischer Anschlag.Gotteshäuser sind tabu.Schrecklich

@2..So ein Quatsch, welche Gotteshäuser sind für den Islam tabu? Bestes Beispiel ist die Hagia sofia in Istambul, nun wird sie halt Schritt für Schritt wieder eine Moschee!

@2alex Moin Alex, brauchst Du gar nicht so weit in die Vergangenheit zu gehen, reichen schon ein paar Tage bis Berlin.

Hagia Sofia ist ein Weltkultur-Erbe..Sie soll für die Nachwelt erhalten bleiben.Zur Moschee-Umwandlung ,wozu denn,in Istanbul existieren genug an der Zahl-Moscheen.

@5..Bestimmt existieren in Istambul genug Moscheen!!?So, so, siehe hier: Religion als Wahlkampfthema Erdogan will Hagia Sophia wieder zur Moschee machen . Als Kirche erbaut, zur Moschee umgewidmet, heute ein Museum: Die Hagia Sophia hat eine bewegte Geschichte. Der türkische Präsident Erdogan will den Bau nun erneut zum Gotteshaus machen - gegen alle Widerstände.


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