Braunislamistischer `Quds´-Auflauf in Berlin: Zwischen Wunderheilung und Hitlergruß

Braunislamistischer `Quds´-Auflauf in Berlin:

Zwischen Wunderheilung und Hitlergruß




Jedes Jahr kommt er wieder - der Karneval der Irren an der Spree. Was dem Kölner Jecken recht ist, ist dem Berliner Jihadisten billig. Am Samstag war wieder die jährliche antisemitische Islamistendemonstration zum sogenannten "Internationalen Qudstag" in Berlin. Der "Qudstag" wurde 1979 vom iranischen "Revolutionsführer" Ayatollah Khomeine als internationaler Kampf tag gegen den jüdischen Staat und die gesamte freie Welt ausgerufen, an dem für die als "Befreiung Jerusalems" umschriebene Vernichtung Israels demonstriert wird.

Allerdings sind die "Brüder und Schwestern" zumindest in Deutschland unmotivierter geworden. Mit nur knapp 500 Teilnehmern verzeichnete der "Quds"auflauf einen erheblichen Rückgang - und das, obwohl die Teilnehmer aus 4 westdeutschen Bundesländern mittels Reisebussen herangekarrt wurden und eine Show geboten wurde, die fast keine Wünsche offen lies.

Verkleidete "Rabbinerdarsteller" aus Belgien zur Verschleierung des antisemitischen Charakters wurden ebenso inszenierend aufgeboten, wie die beständige Pflege des "palästinensischen" Opfermythos. Dabei kam es in diesem Jahr sogar zu einem regelrechten Show-Highlith, das glatt reif für Vorabaned-Magazinsendung in einem Privatsender wäre. Ein "Opfer" von "zionistischen Mißhandlungen" in einem israelischen Gefängnis war dabei - kameragerecht im Rollstuhl. Beseelt durch die "gerechte Sache" des "Quds"-Tages schien es aber zu einer wundersamen Spontanheilung gekommen zu sein - wie auf der Bilderstrecke zu sehen ist, ist die gleiche Person, die zu Beginn des Auflaufs noch im Rollstuhl "gefesselt" ist, wenig später auf eigenen Beinen laufend ein aktiver Teilnehmer der Quda-Horror-Pictureshow. Allerdings hielt die Heilung nur kurze Zeit an. Vermutlich wegen des Anblicksa israelischer Fahnen bei dr Gegendemonstration warf es den Demonstranten wieder in den Rollstuhl zurück, praktisch das ein aufmerksamer und hilfsbereiter Demonstrations-Kollege diesen fürsorglich mitgenommen hatte, damit zeitlich und örtlich passend das gewünschte Bild zum Themenkomplex "Opfer des Zionismus" präsaentiert werden konnte.

Natürlich löste der Anblick israelischer Fahnen auch in diesem Jahr wieder die üblichen allergischen Reaktionen bei einigen "Quds"-Läufern aus: Spontane Versteifungen des rechten Armes, was irgendwie doch sehr an den sog. "Hitlergruß" erinnert.

Nach 2-jähriger Unterbrechung nahmen am diesjährigen "Quds"lauf neben radikalen Islamisten und "antiimperialistischen" Linksextremisten, wieder Angehörige der Berliner Neo-Nazi-Szene teil.

Gegenkundgebungen

Wie schon in den Vorjahren, so fanden auch in diesem Jahr zwei Protestkundgebungen gegen den "Quds"-Auflauf statt. In unmittelbarer Nähe zum Auftaktort der islamistischen Demonstration fand die Kundgebung des antifaschistischen Bündnisses "Kein Al Quds-Marsch" statt, etwa auf halber Wegstrecke, am "Joachimstaler Platz" die u.a. von jüdischen Organisationen getragene Kundgebung des Bündnisses "No Al-Quds-Tag". An den beiden Kundgebungen nahmen insgesamt rund 450 Personen teil, Einzelpersonen und kleinere Gruppen hatten zudem unabhängig von den beiden Kundgebungen an verschiedenen Stellen beim Vorbeizug der Islamisten ihren Unmut über die antisemitische Veranstaltung und ihre Solidarität mit Israel hör- und sichtbar artikuliert.  Bei der Kundgebung  am "Joachimstaler Platz" konnte Verssammlungsleiter Jörg Fischer-Aharon neben der Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA), Lala Süsskind,  und dem ehemaligen Antisemitismus-Beauftragten der OSZE, Gert Weißkirchen und dem Vorsitzenden der Green Oarty of Iran, Dr. Kazem Moussavi, u.a. auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, ein Grußwort. In seinem Grußwort betonte Dr. Joffe, das die Kundgebung nicht nur "gegen etwas" sei, sondern auch "für etwas": Für die Solidarität mit Israel, "für die Gleichberechtigung von Mann und Frau und für die Gleichberechtigung von Mann und Mann sowie für die Gleichberechtigung von Frau und Frau", womit er auch die homophobe Ausrichtung des "Quds"-Marsches klar zurückwies. 

Nach dem Vorbeizug der Islamisten, der mit lauten Sprechchören und Pfiffen kommentiert wurde, sprach zum Abschluß ein Vertreter des antifaschistischen Bündnisses, bevor die Kunsgebung mit dem gemeinsamen singen der haTikvah, der israelischen Nationalhymne, beendet wurde.

 

Bilderstrecke:

Alle Jahre wieder: Hitlergruß beim "Quds"-Marsch: 

 

Aufstieg eines querschnittsgelähmten Al Quds Veteranen aus israelischen Folterkellern aus seinem wundersamen Rollstuhl Marke Buraq mit anschließender Reise zum Kippenholen und das alles an einem Tag

 

 

 

Foto oben: Israel- und Regenbogenfahnen auf der Kundgebung gegen Antisemitismus und für die Solidarität mit Israel -Fotos: Querkopf Berlin / Foto im Artikel: "Europas Freiheit steht und fällt mit Israel" (Foto: Claudia Stein)

 

Videos:

 

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Sonntag, 19 August 2012






anderweitige nachrichtenportale schreiben von doppelt so vielen teilnehmern (wie hier);  sprich ca. 1000 .



Die Zahl ist doch die Schätzung der Polizei, das die Veranstalter des "Qudsmarsches" selber völlig übertriebene Teilnehmerzahlen verbreiten und das dann von einigen übernommen wird, ist doch nicht ungewöhnlich ...



HIer auch noch ein Video wie der angeblich Querschnitt gelähmte noch Vorgestellt wird: http://www.youtube.com/watch?v=mY4X2MIA2mw



Vielen Dank für Euere Unterstützung. Wir wissen, das wir in Deutschland gute Freunde haben, mit denen wir Seite an Seite stehen. 



Vielen Dank für diesen erhellenden und erheiternden Bericht vom alljährlichen Allkotztag!

Irritierend finde ich allerdings das letzte Foto. Zeigt es tatsächlich eine polnische Fahne?



@Abu Sheitan:

Vermutlich ist es eine verkehrt herum gehaltene indonesische Flagge, das erscheint als die einzige sinnvolle Erklärung. Wie ein Pole sieht der eher asiatisch wirkende Fahnenträger ja nicht eben aus.



Zufällig dabei gewesen am Joachimstaler Platz und mitgeschwenkt.

Eigentlich auf dem Weg zur Pro-Demo bin ich in "Klein-Israel hängen geblieben" und habe mich dort sehr wohl gefühlt und fand mich da auch viel besser aufgehoben. Vermisst habe ich dort eigentlich Mitglieder von DF.



Der Bericht hat mich sehr erheitert.

Hier schreiben die Organisatoren des Quds-Tages

http://www.muslim-markt.de/Palaestina-Spezial/demos/quds2012/quds_tag2012_bericht.htm

Die sind eindeutig zerfressen von ihrer Ideologie.