Hamas misshandelt Flüchtlinge aus Eriträa

Hamas misshandelt Flüchtlinge aus Eriträa




Die Terrorganisation Hamas misshandelt offenbar afrikanische Asylsuchende, die über die ägyptische Sinai-Halbinsel nach Israel kommen wollen. Das berichtet die italienische Menschenrechtsorganisation „EveryOne“. Sie hat sich nach eigenen Angaben an die ägyptische Regierung gewandt, um das Leben von 250 Flüchtlingen aus Eritrea zu retten, die von Hamas-Palästinensern festgehalten werden. Die Eriträer waren dem Bericht zufolge in der Wüste auf die Hamas-Aktivisten getroffen, die ihnen anboten, sie nach Israel zu schmuggeln. Dafür verlangten sie 2000 US-Dollar. Doch stattdessen wurden sie in der Nähe der Grenzstadt Rafah unter katastrophalen Bedingungen festgehalten, so die Menschenrechtsorganisation. Acht Flüchtlinge seien ermordet worden, vier andere seien verschwunden. Die Menschenrechtler befürchten, dass sie Opfer illegaler Organhändler wurden. „EveryOne“ berichtet zudem, dass Frauen und Kinder ständig geschlagen würden, es habe schon mehrere Selbstmorde gegeben.

 

ih


Autor: haolam.de
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Donnerstag, 30 Dezember 2010