Zur Lage in Ägypten: Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts / Iran begrüßt Unruhen

Zur Lage in Ägypten:

Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts / Iran begrüßt Unruhen




Die Revolten in Ägypten dauern auch am späten Abend und in der Nacht an, der aufgebrachte Mob stürmt und zündet Polizeistationen und Regierungsgebäude in Kairo, Suez, El Arisch und im ägyptischen Teil Raffiachs an. Arutz 7 meldet, dass es den Demonstranten gelungen ist, Waffenarsenale an einigen Polizeistationen zu plündern und mindestens zwei Gefängnisse in ihre Gewalt zu bringen, tausende Häftlinge freizulassen und die dortigen Gefängniswärter zu entwaffnen. Bei der Verteidigung zweier Polizeistationen in Kairo hat die Polizei mit scharfer Munition zurückgeschossen, dutzende Regime-Gegner sind getötet worden.

 

In der Nähe der israelischen Botschaft in Kairo ist es zu Gefechten gekommen, das Botschaftsgebäude steht z Z leer und es ist unwahrscheinlich, dass die Diplomaten am Sonntag dort ihre Arbeit aufnehmen werden. Die umliegenden Häuser sind geplündert worden. Die Familien der israelischen Diplomaten sind am Samstagabend mit einem El Al-Spezialflug nach Israel ausgeflogen worden und sind mittlerweile in Sicherheit.

 

Ein ägyptischer Armeesprecher hatte früher am Samstag im Staatsfernsehen die Bevölkerung aufgerufen, sich an die Ausgangssperre zu halten und gewarnt, dass die Polizei Gewalt einsetzen werde, sollte sie missachtet werden. Die Auflösung der Regierung und die Ernennung von Omar Suleiman als Vize-Präsident hatte auf die Menge, wenn überhaupt, bislang eine begrenzte Wirkung.

 

In Jaffo haben am Shabbatausgang hunderte Araber gegen die "jüdische Expansion" in dieser israelischen Stadt demonstriert. Sie riefen "Allah huAkbar" und schwenkten PLO- und ägyptische Fahnen. Die Polizei hat die Demonstrationsorte abgeriegelt, hat aber nicht eingegriffen. Auch in Akko, Haifa und Sakhnin gingen dutzende israelische Araber auf die Strasse, um ihre Glaubensbrüder auf den Strassen von Kairo zu unterstützen, meldet Arutz 7.

 

Am späten Samstagabend ist das israelische Sicherheitskabinett zusammengekommen, um über die Lage in Ägypten zu beraten. An der Sitzung unter der Leitung von Verteidigungsminister Barak nahmen Generalstabschef Gen. Gabi Aschkenasi und die Leitung des Armeegeheimdienstes AMAN teil. Dem zweiten Fernsehkanal zufolge hat das Kabinett die Lage in Ägypten als "ausserordentlich und unberechenbar" bezeichnet. Die ägyptische Armee gehört dank massiver US-Unterstützung in den letzten Dekaden zu den modernsten und schlagkräftigsten in Nahost, sollten die Islamisten an die Macht kommen und den Friedensvertrag ausser Kraft setzen, bestünde für Israel eine reale Existenzgefahr.

 

Militärbezirk Süd-Israel erhöht Alarmbereitschaft

 

Der Militärbezirk Süd ist angewiesen worden, die Alarmbereitschaft zu erhöhen um auf jede Entwicklung an der Grenze zu Ägypten adäquat reagieren zu können.

 

In der Nacht sind die Massenproteste immer mehr Plünderungen marodierender Banden gewichen. Das Regime Mubarak hängt gegenwärtig ausschliesslich von der Loyalität der Armee ab.

 

Iran begrüßt Unruhen

 

Die Machthaber des Iran haben die Revolte der Regimegegner in Ägypten begrüsst. Die iranischen Ajatollahs sehen darin den unmittelbaren Einfluss der islamischen Revolution im Iran von 1979, als das Schah-Regime fiel und sich die Herrschaft des Islam etablierte. "Heute haben sich die freiheitsliebenden islamischen Völker Tunesiens, Ägyptens und der benachbarten arabischen Länder gegen ihre repressiven Regime erhoben", wird Ajatollah Mohammad-Taqi Mesbah-Jasdi, der geistige Mentor von Präsident Ahmadinedschad, von der New York Times zitiert. Er gatulierte dem ägyptischen Volk, das die Prinzipien der islamischen Revolution verinnerlicht habe und eine "Volksregierung" errichten wolle. Der Sprecher des iranishcen Aussenministeriums Ramin Mehmanparast hat die Führung Ägyptens aufgefordert, den Volkswillen zu respektieren. Ajatollah Ahmad Hatami hat erklärt, dass sich die gesamte politische Achse des Nahen Ostens verändere, "die neue Herrschaft wird islamisch und demokratisch sein. [...] Die Proteste in Tunesien, Ägypten, Jordanien und Jemen sind durch die islamische Revolution im Iran inspiriert, die Ära der prowestlichen Diktatoren in der arabischen Welt ist beendet."

 

hii

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Sonntag, 30 Januar 2011






Fragen Sie doch mal die Äygpter die sind begeistert.



"Die Ägypter"= In Kairo sind bei den größten Demonstrationen maximal bis zu 20.000 Menschen auf die Straße gegangen, das ist nicht gerade die Mehrheit der Bevölkerung - auch nicht alle Demonstranten wollen den Faschismus der Muslimbrüderschaft/Hamas.



Das ist schlicht einfach die unwahrheit die sie da schreiben das wahren mehr als 100.000 Menchen die da zusammen gefunden haben aus allen Bevölkerungsschichten, Arm, Reich, Alt, Jung, Ärtze, Rechtsabwälte usw.. Also kann man zum abschluß sagen.."seid ganz ruhig, der Wandel kommt" in "Äygpten"

> und hoffen wir das es weiter auch in andren  diktaturen in der Arabischen-Welt über schwappt.



100.000? Bei 80 Millionen Einwohner sind ... 0,12 Prozent der Bevölkerung - darunter sind westlich orientierte Menschen und auch Plünderer. 
Überschwappen? Ja, auf den Iran und Syrien - wobei in Syrien ist es ja schon losgegangen ;)



Iran glaube ich weniger aber Syrienund Jordanien schon eher wie sich heute aus den nachrichten entnehmen konnte.

Jetzt will die opposition eine Million Menchen zusammen bringen, die Äygter haben die Diktatur saat es spielt keine rolle op man Muslem, Christ oder sonnst was ist die haben alle gelitten.