Berlin: Linkes WQohnprojekt gewaltsam angegriffen

Berlin:

Linkes WQohnprojekt gewaltsam angegriffen




Eine kriminelle Gang hat im Berliner Stadtteil Wedding ein linkes Wohnprojekt angegriffen. Was Linke und Sozialarbeiter durcheinander bringt und für sie zur schweren Prüfung des Festigkeit ihres Glaubens an die Political Correktnes ist: Die Angreifer waren weder böse Polizisten, noch waren es Nazis ohne Migrationshintergrund. Über die Täter schreibt die von jedem Verdacht kritischer Berichterstattung freie "Süddeutsche Zeitung":

Das ist eine Gang aus dem Stadtteil Wedding. Auf YouTube-Videos sieht man sie in martialischer Pose, die signalisieren soll: Der Wedding gehört uns. In der Schererstraße betreiben die "Streetfighters" ein Vereinshaus. Es spricht viel dafür, dass in dem Club nicht nur Backgammon gespielt wird.

Der zuständige Sozialarbeiter scheint inzwischen auch erste Zweifel an der MulKul-Idylle bekommen zu haben - er bittet die "Süddeutsche" darum, seinen Namen nicht zu nennen, er möchte von der Schlägertruppe nicht besucht werden. Aber nicht nur der Sozialarbeiter, auch die Nachbarn in der Umgebung des "Vereinslokals" der türkischen Jugendgang haben Angst, fürchten sich im eigenen Kiez.

Über eine junge Künstlerin aus dem Kiez schreibt die "Süddeutsche" weiter:

Die junge Künstlerin ist gerade nach Wedding gezogen, Ihre Miete in Mitte war unbezahlbar geworden. Jetzt sehnt sie sich nach der heilen Welt am Hackeschen Markt zurück. Sie steigt aufs Fahrrad, eine Ausstellungseröffnung in Mitte besuchen. Sie sagt: "Hier herrscht die türkische und die arabische Mafia."

Auch sie scheint zu sehen, das so manche MulKul-Rommantik nur dann so richtig schön ist, wenn man sie aus weiter Ferne mit einem Matetee und Räucherstäbchen bestaunen kann - wenn man ihr leibhaftig zu Teil wird, kann es sein, das der hübsche Schein nicht lange hält und man recht schnell von der Realität frustriert wird.

Selbst die kampf- und straßenschlachterprobten Berliner Autonomen fürchten sich zwischenzeitlich vor den Straßengangs, die nicht unerhebliche Teile Berlins untereinander aufgeteilt haben. Mit diesem Gefühl der Angst sind indes Autonome und ziviele Nachbarn nicht alleine. Die Berliner Polizei geht schon seit geraumer Zeit nur noch in entsprechender Stärke in bestimmte Teile Weddings, Neuköllns, Moabits und Kreuzbergs. Selbst bei ganz normalen Verkehrskontrollen werden Polizisten von Gangs - zumeist Großfamilien oder Jugendgangs - umringt, an der Arbeit gehindert und regelrecht vertrieben mit dem klaren Hinweis, der nichts anderes ist als eine direkte Kampfansage an Rechtsstaat, Demokratie und offener Gesellschaft: "Hier ist nicht deutsches Hoheheitsgebiet!".

Übrigens: Auch auf Nachfrage bekam die "Süddeutsche" kein Gespräch mit den überfallenen Bewohnern, die immer noch am Kitten der Scherben ihres zerbrochenen Weltbildes sind. Ein Polizist meinte hierzu: "Wären das Nazis gewesen, dann hätten Sie ihr Gespräch schon längst gehabt."

Wie betitelte Henryk M. Broder so treffend eines seiner Bücher: "Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust des Westens am Einknicken"

 

mbk


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Montag, 13 Februar 2012